Zahl der Toten in Kiew steigt auf 24 – Erneut gibt es wichtige Entwicklungen in der deutschen Politik.
Die Zahl der Todesopfer nach der jüngsten russischen Angriffswelle auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist neuen Angaben zufolge auf 24 gestiegen.
Präsident Selenskyj forderte weitere Sanktionen gegen Russland.Bei den jüngsten schweren russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach neuen Angaben mindestens 24 Menschen getötet worden. 17 weitere Personen wurden noch in den Trümmern eines zerstörten Wohnblocks vermisst, wie ukrainische Medien berichteten. Dutzende Verletzte müssten behandelt werden.
Am Donnerstagabend hatten die Behörden in Kiew noch von 16 Toten gesprochen. Russland hatte die Millionenmetropole und andere Städte mit Hunderten Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern attackiert. Klitschko erklärt Trauertag Für Kiew war es selbst in dem seit vier Jahren währenden Krieg ein außergewöhnlich heftiger Angriff.
Die weiteren Details dazu: Der Bürgermeister der Stadt, Vitali Klitschko, erklärte den heutigen Freitag zu einem Trauertag. Schon am Mittwoch hatte Russland mit mehr als 800 Drohnen eine der heftigsten und am längsten anhaltenden Attacken auf die Ukraine seit Kriegsbeginn im Februar 2022 ausgeführt. Nach ukrainischen Behördenangaben wurden bei dem jüngsten Angriffen landesweit Dutzende Wohnhäuser beschädigt.
Auch das Umland von Kiew sowie die Gebiete Charkiw und Odessa wurden schwer getroffen. Merz wirft Moskau Eskalation vorBundeskanzler Friedrich Merz schrieb am Donnerstagabend im Onlinedienst X: "Die schwersten russischen Angriffe auf die Ukraine seit Langem zeigen: Moskau setzt auf Eskalation statt Verhandlung". Kiew und seine Partner stünden "bereit für Verhandlungen über einen gerechten Frieden.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Russland aber führt weiter Krieg", fügte er hinzu. Selenskyj forderte weitere SanktionenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte nach den Angriffen schmerzhaftere Sanktionen für Russland. In ein Gebäude in Kiew sei ein Marschflugkörper vom Typ Ch-101 eingeschlagen, der erst im zweiten Quartal dieses Jahres hergestellt worden sei, sagte Selenskyj.
Das bedeute, dass Russland die dafür nötigen Komponenten weiterhin beziehe und die weltweiten Sanktionen umgehe. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte, die schweren russischen Angriffe während des China-Besuchs von US-Präsident Donald Trump zeigten, dass Moskau den Krieg trotz der Friedensbemühungen Washingtons fortsetzen wolle. Es müsse mehr internationaler Druck auf Russlands Staatschef Wladimir Putin ausgeübt werden.
Was das konkret bedeutet: "Ich bin sicher, dass die Staats- und Regierungschefs der USA und Chinas genug Einfluss auf Moskau haben, um Putin zu sagen, dass er den Krieg endlich beenden soll", schrieb er auf X. Russland meldet ukrainischen Angriff Russische Behörden meldeten Angriffe ukrainischer Drohnen auf die Stadt Rjasan im Westen des Landes. Laut dem Gouverneur der Region Rjasan, Pawel Malkow, kamen dabei drei Menschen ums Leben.
Demnach wurden bei dem Angriff Hochhäuser und ein Industrieunternehmen beschädigt. MDR aktuell - Das Nachrichtenradio | Nachrichten | 15.05.2026 | 06:12 UhrDas Erste | Tagesschau | 15.05.2026 | 06:00 Uhr
Die politischen Entwicklungen in diesem Bereich werden von Experten und Beobachtern aufmerksam verfolgt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Tagen und Wochen weiterentwickeln wird.
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