Kiew, Cherson und Odessa melden russische Angriffe - drei Tote – Die politischen Nachrichten des Tages haben es in sich.
Bei russischen Drohnengriffen hat es in der Ukraine erneut mehrere Opfer gegeben.
Die Ukraine griff nach eigenen Angaben wiederum die russische Schattenflotte an. Russland meldete einen Brand im Ostseehafen Primorsk.Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden. Der Gouverneur der südukrainischen Region Odessa meldete, bei Angriffen seien zwei Menschen ums Leben gekommen.
Drohnen hätten mehrere Wohngebäude getroffen, auch Einrichtungen der Hafeninfrastruktur seien beschädigt worden. Bei Angriffen in der südukrainischen Region Cherson wurde den Behörden zufolge ein weiterer Mensch getötet. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe feuerte Russland in der Nacht zum Sonntag 268 Drohnen und eine Rakete auf die Ukraine ab.
Die Hintergründe im Detail: Bereits am Abend wurde in der Hauptstadt Kiew Luftalarm ausgelöst. Über der Stadt waren nach Medienberichten zahlreiche Explosionen zu hören. Über mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor.
Angriff auf ÖlverladehafenUnterdessen meldete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass ukrainische Streitkräfte zwei Tanker der Schattenflotte in den Gewässern vor dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk angegriffen haben. "Diese Tanker wurden aktiv für den Transport von Öl genutzt - das ist nun vorbei", erklärt Selenskyj über die Messenger-App Telegram.Russische Behörden berichteten, dass ukrainische Drohnen auch den Ostseehafen Primorsk angegriffen und dort einen Brand ausgelöst hätten. Bei dem Angriff auf den wichtigen Ölverladehafen sei es zu keiner Ölverschmutzung gekommen.
Dabei ist besonders hervorzuheben: Der Brand sei gelöscht worden, hieß es.Ein Toter nahe MoskauDas russische Verteidigungsministerium erklärte, über Nacht seien 334 ukrainische Drohnen in rund 15 Regionen abgefangen und zerstört worden. Dabei ist in der Nähe von Moskau ein 77-jähriger Mann getötet worden, wie der Regionalgouverneur mitteilte. In Moskau und St.
Petersburg wurden auf mehreren Flughäfen vorübergehend der Betrieb eingestellt. In seinem Angriffskrieg attackiert Russland die Ukraine fast jede Nacht mit hunderten Drohnen. Die Ukraine wehrt sich im Gegenzug immer wieder mit Drohnenangriffen auf militärische Objekte, aber auch Anlagen der Ölindustrie.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Dies soll dem russischen Militär die Treibstoffversorgung und Russland die Kriegsfinanzierung erschweren. Angriffe auf Zivilisten dementieren beide Kriegsparteien. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 wurden zehntausende Menschen getötet.tagesschau24 | Nachrichten | 03.05.2026 | 09:00 Uhr
Politische Analysten sehen in dieser Entwicklung einen wichtigen Wendepunkt. Die Debatte darüber dürfte in den kommenden Wochen an Intensität gewinnen.
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