++ Kuwait meldet Drohnen-Beschuss ++ – Die politische Lage in Deutschland bleibt weiterhin spannend.
Trotz der geltenden Waffenruhe ist der Golfstaat Kuwait von mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden.
Vor der Küste Katars ist offenbar ein Frachter beschossen worden.Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:Kuwait meldet feindliche Drohnen im LuftraumRubio spricht mit Katars RegierungschefIran warnt USA vor Angriffen auf Öltanker13:26 Uhr - Iran: Oberster Führer Chamenei berät mit MilitärchefDer Befehlshaber des Zentralkommandos der iranischen Streitkräfte, Ali Abdollahi, hat sich der halbstaatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge mit Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei getroffen. Dabei habe er neue Leitlinien für militärische Einsätze und eine entschlossene Konfrontation mit Gegnern erhalten, meldete Fars. Abdollahi habe das geistliche und politische Oberhaupt der Islamischen Republik über die Einsatzbereitschaft der Truppen unterrichtet.Die Streitkräfte seien bereit, jeder Aktion der amerikanisch-israelischen Feinde entgegenzutreten, wurde Abdollahi zitiert.
Im Falle eines Fehlers des Feindes werde Iran schnell, hart und entschlossen reagieren. Wann das Treffen stattfand, ließ die Agentur offen. Chamenei ist seit seiner Ernennung nach dem Tod seines Vaters nicht öffentlich in Erscheinung getreten.13:22 Uhr - Angegriffener Frachter: Neue Details bekanntNach dem Beschuss eines Frachters vor der Küste Katars sind neue Einzelheiten bekannt geworden.
Die weiteren Details dazu: Laut katarischem Verteidigungsministerium wurde ein aus Abu Dhabi kommendes Handelsschiff am Morgen von einer Drohne attackiert, als es sich in Katars Hoheitsgewässern nordöstlich von Mesaieed Port befand. Der Vorfall habe zu einem kleinen Brand an Bord des Schiffes geführt, bei dem jedoch niemand verletzt worden sei, teilte das Ministerium mit. Das Schiff habe seine Fahrt in Richtung Mesaieed fortgesetzt.Zuvor hatte die britische Behörde UKMTO mitgeteilt, dass ein Massengutfrachter nach eigenen Angaben von einem unbekannten Geschoss getroffen wurde.
Vom wem der Angriff ausging, ist nach wie vor unklar.12:55 Uhr - VAE: zwei iranische Drohnen abgewehrtNach Angaben des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wurden am Sonntag zwei iranische Drohnen über dem Land abgewehrt. Verletzte oder Tote seien nicht gemeldet worden, teilte das Ministerium auf der Plattform X mit. Seit Beginn des Iran-Krieges seien insgesamt 551 ballistische Raketen, 29 Marschflugkörper und 2.265 Drohnen aus Iran abgewehrt worden, hieß es weiter.
Dabei ist besonders hervorzuheben: Man werde weiterhin entschieden gegen sämtliche Bedrohungen vorgehen, die auf die Sicherheit des Landes abzielten.12:29 Uhr - Palästinenser: Drei Tote bei israelischen Angriffen im GazastreifenBei israelischen Angriffen im Gazastreifen - trotz der geltenden Waffenruhe - sind nach palästinensischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien zwei Mitglieder der von der radikal-islamischen Hamas kontrollierten Polizei, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden am Sonntag mit. Ein Luftangriff habe eine Person im Flüchtlingslager Maghasi getötet, erklärten Sanitäter.
Bei einem weiteren Angriff seien der Leiter der Kriminalpolizei in Chan Junis und sein Assistent getötet worden, teilte das von der Hamas geführte Innenministerium mit.Das israelische Militär äußerte sich bisher nicht dazu. Israel hat seine Angriffe auf die Polizei im Gazastreifen zuletzt verstärkt.12:06 Uhr - Flughafenverband warnt vor Millionen FlugstreichungenAngesichts drohender Lücken in der Versorgung mit Kerosin warnt die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) vor möglichen Flugstreichungen und Preiserhöhungen. "Es ist zu befürchten, dass vor allem bei Low-Cost-Airlines und touristisch weniger bedeutsamen Destinationen weitere Flüge gestrichen werden", sagte Ralph Beisel, ADV-Hauptgeschäftsführer, der Welt am Sonntag.12:03 Uhr - Sri Lanka erhöht abermals StrompreiseAngesichts der durch den Iran-Krieg hervorgerufenen Energiekrise hat die Regierung von Sri Lanka eine deutliche Erhöhung der Strompreise angekündigt.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Stromkunden, die mehr als 180 Kilowattstunden im Monat verbrauchen, müssen ab Montag einen Aufschlag von 18 Prozent zahlen, kündigte die Versorgungskommission des Inselstaates am Sonntag an. Für Kunden, deren Konsum darunter liegt, soll sich am Preis nichts ändern.Der Schritt folgt auf verschiedene andere Maßnahmen, mit denen der Energieverbrauch in Sri Lanka gesenkt werden soll. Schon im vergangenen Monat waren die Strompreise um 40 Prozent erhöht worden.
Benzin wurde um mehr als 35 Prozent teurer, zudem wurde die Zuteilung rationiert. 12:00 Uhr - Kuwait meldet feindliche Drohnen im LuftraumDie kuwaitische Armee teilte mit, sie habe am Sonntagmorgen mehrere feindliche Drohnen im Luftraum des Landes geortet und abgewehrt - erstmals seit Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg. Mehr Details wurden nicht genannt.
Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: Man sei vollends bereit, die Sicherheit des Landes und der Bevölkerung zu beschützen, hieß es aus dem kuwaitischen Verteidigungsministerium.Bereits Anfang der Woche hatte die Flugabwehr der Vereinigten Arabischen Emirate zwei iranische ballistische Raketen sowie drei Drohnen abgewehrt wobei drei Menschen verletzt wurden.09:55 Uhr - Bundesnetzagentur: keine Sorge wegen GasspeicherDer Chef der Bundesnetzagentur hält Sorgen angesichts der aktuellen Füllstände der Gasspeicher für unangebracht. Er könne zwar emotional verstehen, "sich Mitte Mai schon volle Speicher zu wünschen", sagte Klaus Müller den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Wochenende. "Ökonomisch und auch physikalisch ist das aber nicht notwendig." Deutschland habe sich "glücklicherweise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine diversifiziert", also auf eine breitere Basis gestellt, fuhr der Behördenchef fort.
Er verwies auf die vier Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee, die bereits im vergangenen Winter "stark geholfen" hätten. Gasspeicher seien zwar immer noch wichtig, "aber diese Fixierung, wie sie in 2022/2023 noch richtig war, die ist so nicht mehr notwendig". Die Lage im Iran mache es für die Gashändler nicht leichter, trotzdem sei zuletzt Gas eingespeichert worden.
Was das konkret bedeutet: Die großen Speicher in Deutschland könnten binnen 30 Tagen befüllt werden, sagte Müller dem RND weiter. "Man muss jetzt nicht in Hektik verfallen." 08:53 Uhr - Kleines Feuer auf Schiff ausgebrochen - Offenbar nach BeschussVor der Küste von Katar ist offenbar ein Frachtschiff beschossen worden. Ein Frachter habe gemeldet, dass er am frühen Sonntagmorgen 23 Seemeilen nordöstlich von Doha von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden sei, teilte die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mit.
Daraufhin sei ein kleines Feuer ausgebrochen, das aber bereits gelöscht sei. Es gebe keine Verletzten, auch seien keine Umweltschäden entstanden.08:25 Uhr - Umfrage: Zwei Drittel sparen EnergieWegen des Iran-Kriegs und des gestiegenen Ölpreises sparen zwei Drittel der Deutschen Energie. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorlag.
Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: Den Ergebnissen zufolge vermeiden 56 Prozent den Stand-by-Betrieb technischer Geräte, 52 Prozent reduzieren gezielt ihren Stromverbrauch. 55 Prozent drehen die Heizung herunter, 47 Prozent sparen beim Warmwasser. Auch auf den Transport wirken sich die Entwicklungen aus: 48 Prozent der Bundesbürger lassen laut der Befragung wegen hoher Spritpreise häufiger das Auto stehen.
Stattdessen steigen viele öfter aufs Fahrrad um (29 Prozent) oder nutzen häufiger Bus und Bahn (24 Prozent). Gut ein Viertel (27 Prozent) spart nach eigenen Angaben hingegen keine Energie ein. Als Hauptgrund nennt die Mehrheit (52 Prozent) dieser Gruppe, bereits zuvor sparsam gewesen zu sein und kein weiteres Einsparpotenzial zu sehen.
Darüber hinaus wurde bekannt: 02:07 Uhr - Rubio spricht mit Katars RegierungschefNach US-Vizepräsident JD Vance hat auch US-Außenminister Marco Rubio in Washington mit dem katarischen Regierungschef Mohammed bin Abdulrahman al-Thani Gespräche über die Lage in der Golfregion geführt. Rubio habe mit al-Thani die Bedrohungen und die Sicherheit in der Region erörtert, teilte das US-Außenministerium mit. Die beiden Politiker hätten über "die Unterstützung der USA zur Verteidigung Katars und die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit, um Bedrohungen abzuwehren und Stabilität und Sicherheit in der Golfregion zu fördern", gesprochen, hieß es in der Erklärung des Ministeriums.
Der Iran-Krieg wurde darin nicht ausdrücklich erwähnt. 00:22 Uhr - Iran warnt USA vor Angriffen auf seine ÖltankerIran hat vor Attacken auf seine Öltanker gewarnt und mit Vergeltungsangriffen auf US-Einrichtungen in der Region gedroht. "Jeder Angriff auf iranische Öltanker und Handelsschiffe wird einen harten Gegenschlag gegen eine der amerikanischen Einrichtungen in der Region sowie gegen die feindlichen Schiffe nach sich ziehen", erklärten die iranischen Revolutionsgarden am Samstag nach Angaben von Staatsmedien.
Folgendes ist außerdem wichtig zu wissen: Die USA hatten am Freitag zwei iranische Schiffe im Golf von Oman angegriffen. Das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando (Centcom) erklärte, die beiden iranischen Frachtschiffe seien von US-Kampfflugzeugen mit "Präzisionsmunition" angegriffen worden. Die Schiffe "Sea Star III" und "Sevda" hätten versucht, die US-Blockade iranischer Häfen zu durchbrechen.
Bereits in der Nacht zuvor hatte es Gefechte in der umkämpften Straße von Hormus gegeben. 00:16 Uhr - Der Liveblog von Samstag zum NachlesenGroßbritannien schickt einen Zerstörer für einen möglichen Einsatz zum Schutz von Handelsschiffen in die Straße von Hormus. Die Regierung in Washington wartet auf eine Antwort Irans auf einen US-Vorschlag für ein Ende des Kriegs.tagesschau24 | Nachrichten | 10.05.2026 | 09:00 Uhrrbb24 Inforadio | Nachrichten | 10.05.2026 | 08:40 UhrBR24 | Bayern 2 Nachrichten | 10.05.2026 | 10:00 UhrDas Erste | tagesschau | 10.05.2026 | 14:00 Uhr
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