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++ Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen auf ++
Politik 21. April 2026 8 Min.

++ Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen auf ++

++ Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen auf ++ – Die politischen Nachrichten des Tages haben es in sich.

Bundesaußenminister Wadephul fordert Iran auf, die Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad fortzusetzen.

Kurz vor Ablauf der Waffenruhe droht Teheran den USA bei einer Eskalation mit Gegenangriffen.Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen aufIran droht mit Gegenangriffen bei EskalationIran und USA reizen zeitlichen Rahmen der Waffenruhe aus13:16 Uhr - EU sieht keinen akuten KerosinmangelTrotz der Sorgen über Kerosinmangel infolge des Iran-Krieges gibt es in Europa nach Einschätzung der EU-Kommission keine Hinweise auf umfangreiche Flugausfälle im Sommer. EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas gab in Brüssel zugleich einen Ausblick auf die für Mittwoch angekündigten Empfehlungen der Behörde zu Vorkehrungen gegen eine Energie- und Kerosinkrise. Wenn die Blockade der für Ölexporte per Schiff wichtigen Straße von Hormus nicht aufgehoben werde, hätte das "katastrophale Folgen" für Europa und die ganze Welt, sagte der Kommissar.

Nach Einschätzung internationaler Organisationen könnte Flugbenzin in Europa wegen der Lieferausfälle von den Golf-Staaten ab Ende Mai oder Anfang Juni knapp werden.13:12 Uhr - Zahlreiche Brücken im Libanon durch Angriffe beschädigtIm Libanon sind seit dem Wieraufflammen des Kriegs zischen der Schiitenmiliz Hisbollah und Israel 15 Brücken beschädigt oder zerstört worden. Der Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr, Fajes Rasamni, sagte dem Fernsehsender LBC, der Regierung liege noch keine endgültige Schätzung über das Ausmaß der Schäden in dem fast siebenwöchigen Krieg vor. Der Minister nannte eine Summe zwischen sieben und acht Milliarden Dollar.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Seit der vergangenen Woche gilt in dem Krieg eine zehntägige Waffenruhe. Wenn eine dauerhafte Feuerpause in Kraft trete, wolle die Regierung Kontakt zu möglichen Geldgebern für den Wiederaufbau aufnehmen, hieß es aus Beirut. 12:15 Uhr - Iran und Energieversorgung offenbar Thema im Nationalen SicherheitsratUm die Energieversorgungsicherheit auch künftig sicherzustellen, wird die Bundesregierung einen ständigen Staatssekretärsausschuss einrichten.

Das sei bei einer Sitzung des geheim tagenden Nationalen Sicherheitsrates am Montagabend beschlossen worden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Teilnehmerkreisen. Es sei aber bei der Einschätzung geblieben, dass Deutschland derzeit keine Versorgungsprobleme etwa bei Benzin oder Kerosin habe, hieß es weiter. Dies hatten Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zuvor auch öffentlich betont.

Dabei ist besonders hervorzuheben: 12:10 Uhr - Russland hebt Flugbeschränkungen aufDie russischen Behörden haben Beschränkungen für Flüge in die Vereinigten Arabischen Emirate und durch den iranischen Luftraum aufgehoben. Das russische Verkehrsministerium teilte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ria Nowosti mit, die russische Luftverkehrsbehörde habe die Empfehlung an russische Fluggesellschaften aufgehoben, den Ticketverkauf für Flüge von und in die Emirate vorübergehend einzustellen. Auch die Beschränkungen für Flüge durch den iranischen Luftraum wurden aufgehoben, wie es in dem Bericht unter Berufung auf eine Mitteilung des Ministeriums hieß.

Die Beschränkungen für Flüge in die Region waren im Februar eingeführt worden. 11:40 Uhr - Unklarheit über Ende der WaffenruheDie Waffenruhe zwischen USA und Iran steht kurz vor dem Aus - wann sie genau endet, ist aber unklar. US-Präsident Donald Trump hatte die zweiwöchige Waffenruhe nach Mitternacht am 8.

Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: April verkündet. Viele Beobachter gingen daher davon aus, dass sie in der Nacht zum Mittwoch - um Mitternacht - auslaufen würde.In einem Interview mit Bloomberg nannte Trump nun einen späteren Zeitpunkt: Mittwochabend nach Washingtoner Zeit. Da Iran den USA zeitlich siebeneinhalb Stunden voraus ist, würde das Ende der Waffenruhe damit dort in die Morgenstunden am Donnerstag fallen.

10:57 Uhr - Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen aufBundesaußenminister Johann Wadephul fordert Iran auf, die Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad fortzusetzen. Der Krieg müsse schnell beendet werden, sagte Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Luxemburg. Zudem müsse die sichere Schiffspassage durch die Straße von Hormus wieder gewährleistet sein, mahnte der CDU-Politiker.

Die weiteren Details dazu: 10:31 Uhr - Pakistan und Ägypten tauschen sich aus Pakistans Außenminister Ishaq Dar hat sich mit seinem ägyptischen Amtskollegen Badr Abdel-Atti über die Friedensbemühungen zwischen den USA und Iran ausgetauscht. Das pakistanische Außenministerium teilte mit, beide Politiker hätten die Bedeutung von Dialog und Zusammenarbeit für Frieden und Stabilität betont und vereinbart, in engem Kontakt zu bleiben. Weitere Details wurden nicht bekannt.

10:28 Uhr - Korrespondent: "Vor morgen kann niemand eintreffen"Nach Einschätzung von ARD-Korrespondent Markus Spieker in Islamabad könnte es sein, dass Vertreter von Iran und den USA nicht vor dem Ende der Waffenruhe in der pakistanischen Hauptstadt zusammenkommen. "Wir hören zwar immer wieder, alle gehen hier fest davon aus, dass etwas passiert, aber da drängt natürlich die Zeit", so Spieker. Die Waffenruhe zwischen Iran und USA läuft bald aus.

Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: 10:21 Uhr - Noch keine iranische Delegation auf dem WegBislang hat sich noch keine iranische Delegation auf den Weg nach Pakistan gemacht. Das berichtet das iranische Staatsfernsehen. Noch immer herrscht Unklarheit darüber, ob Gespräche in Islamabad stattfinden werden.

Medienberichten zufolge soll sich Vizepräsident JD Vance auf dem Weg nach Pakistan befinden. 09:41 Uhr - Israel: Hisbollah-Chef wird zahlenVor neuen Gesprächen Israels und des Libanons in Washington hat der israelische Verteidigungsminister erneut mit der Tötung des Hisbollah-Chefs gedroht. Naim Kassim werde "mit seinem Kopf bezahlen", sagte Minister Israel Katz nach Medienberichten bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag.

Folgendes ist außerdem wichtig zu wissen: Auch während einer Waffenruhe bleibe die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz das übergreifende Ziel, sagte Katz nach Angaben des Nachrichtenportals ynet.09:04 Uhr - Iran droht mit Gegenangriffen bei EskalationKurz vor dem Ablaufen der Waffenruhe zwischen Iran und den USA droht Teheran weiter. Die Streitkräfte seien bereit, auf jede feindselige Aktion ihrer Gegner "unverzüglich und entschlossen" zu reagieren, sagte ein hochrangiger Militärkommandeur der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Auch Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf drohte den USA.

Bei einer Wiederaufnahme der Kämpfe würden Teheran "neue Trümpfe" zur Verfügung stehen, erklärte Ghalibaf auf der Plattform X mit. Darauf habe man sich in den vergangenen zwei Wochen vorbereitet. Er betonte zudem, Teheran akzeptiere "keine Verhandlungen im Schatten von Drohungen".08:56 Uhr - Ein Wettlauf gegen die ZeitDie Waffenruhe zwischen den USA und Iran läuft bald ab.

Die Hintergründe im Detail: Ob es erneut zu Verhandlungen kommt, ist derzeit noch ungewiss. Pakistan bemüht sich, Vertreter beider Länder an einen Tisch zu bringen.08:36 Uhr - Iran und USA reizen zeitlichen Rahmen der Waffenruhe ausIran und die USA reizen den zeitlichen Raum bis zum Ende der Waffenruhe voll aus, sagt Bente Scheller von der Heinrich-Böll-Stiftung im Morgenmagazin. Damit wollen sie ihren Forderungen mehr Gewicht verleihen, so Scheller.

"Hier sehen sich allerdings auch beide Seiten auf der Gewinnerseite und denken, das können sie bis ins Unendliche ausreizen - und das könnte die Fehlkalkulation sein." Man habe aktuell kaum Hinweise darauf, wie der weitere Verlauf aussehen könnte. Das ganze Gespräch: 07:07 Uhr - Trump: Bergung von Uran wird "schwierig"US-Präsident Donald Trump hat einen langwierigen Prozess zur Bergung von Uran aus dem Iran angekündigt. Die US-Angriffe auf iranische Atomanlagen im Juni des vergangenen Jahres hätten eine "komplette und totale Auslöschung" der Atomanlagen zur Folge gehabt, erklärte Trump am Montag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social.

Was das konkret bedeutet: "Daher wird es ein langer und schwieriger Prozess sein, das wieder auszugraben", fügte er mit Blick auf das Uran hinzu.Es ist tatsächlich unklar, wie viel von den Anlagen bei den Angriffen im Juni im vergangenen Jahr zerstört wurde. Trump beharrt jedoch immer wieder auf einer völligen Zerstörung. US-Medien berichteten dagegen, dass das Atomprogramm wahrscheinlich nur um einige Monate zurückgeworfen worden sei.

06:18 Uhr - US-Seeblockade bleibt HindernisVor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen Iran und den USA ist eine Fortsetzung der Verhandlungen weiterhin ungewiss. Zuletzt zeigten sich beide Parteien unnachgiebig. Zentraler Streitpunkt bleibt die US-Seeblockade - wer gibt nach?

Darüber hinaus wurde bekannt: 04:45 Uhr - Leavitt: USA waren gutem Iran-Deal nie näher Die US-Regierung sieht ein Abkommen mit Iran näher denn je. "Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dem Sender Fox News. Die USA stünden kurz vor einer Einigung, sagte Leavitt weiter.

Die vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran läuft Trump zufolge am Mittwochabend Washingtoner Zeit aus.03:13 Uhr - Medien: Vance reist zu Gesprächen nach PakistanUS-Vizepräsident JD Vance wird Medienberichten zufolge heute zu den Iran-Verhandlungen nach Pakistan reisen. Dort soll der Vizepräsident die US-Delegation anführen. Eine Stellungnahme der Regierung in Washington liegt zunächst nicht vor.

Was das konkret bedeutet: Pakistan versucht zu vermitteln - zwischen Iran und den USA.01:56 Uhr - Der Liveblog von Montag zum NachlesenDie USA werden die Blockade iranischer Häfen laut Präsident Trump nur im Falle eines Abkommens mit Iran aufheben. Ein israelischer Regierungsvertreter hat neue Gespräche mit dem Libanon für Donnerstag angekündigt - bisher ohne libanesische Bestätigung.Das Erste | tagesschau | 21.04.2026 | 04:40 UhrDas Erste | Morgenmagazin | 21.04.2026 | 05:00 Uhrtagesschau24 | Nachrichten | 21.04.2026 | 09:00 Uhrtagesschau24 | Nachrichten | 21.04.2026 | 11:00 Uhr

Politische Analysten sehen in dieser Entwicklung einen wichtigen Wendepunkt. Die Debatte darüber dürfte in den kommenden Wochen an Intensität gewinnen.

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