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US-Militär entert iranisches Frachtschiff
Politik 20. April 2026 3 Min.

US-Militär entert iranisches Frachtschiff

US-Militär entert iranisches Frachtschiff – Erneut gibt es wichtige Entwicklungen in der deutschen Politik.

Die US-Marine hat im Golf von Oman ein iranisches Frachtschiff angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht.

Irans Generalstab spricht von einem Bruch der Waffenruhe und kündigte Vergeltung an. Neuen Gesprächen mit den USA erteilte Iran eine Absage.Nach dem Beschuss eines iranischen Handelsschiffes im Golf von Oman wirft Iran den USA die Verletzung der Waffenruhe vor. Das oberste iranische Militärkommando kündigte Vergeltung an und sprach von "Piraterie", wie staatliche iranische Medien berichten.

US-Präsident Donald Trump bestätigte den Einsatz. "Ein unter iranischer Flagge fahrendes Frachtschiff namens Touska, das fast 900 Fuß lang ist (etwa 274 Meter) und fast so viel wiegt wie ein Flugzeugträger, versuchte heute, unsere Seeblockade zu durchbrechen - was für die Besatzung nicht gut ausging", teilte der Präsident auf seiner Plattform Truth Social mit. Zuvor hatte Trump Teheran bereits vorgeworfen, die Feuerpause verletzt zu haben.

Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: Am Samstag habe es iranische Angriffe in der Straße von Hormus gegeben, die sich gegen ein französisches und ein britisches Schiff gerichet hätten.Schiff ist unter US-KontrolleWie das US-Regionalkommando Centcom mitteilte, war das iranische Schiff auf dem Weg in die iranische Küstenstadt Bandar Abbas in der Straße von Hormus. Über sechs Stunden hinweg habe das US-Militär Warnungen ausgesprochen, denen die Besatzung jedoch nicht nachgekommen sei. Das Kriegsschiff "USS Spruance" habe die Besatzung daraufhin aufgefordert, den Maschinenraum zu räumen, und dann mit mehreren Schüssen den Schiffsantrieb außer Gefecht gesetzt, wie Centcom weiter mitteilte.

Das Schiff stehe nun unter US-Kontrolle. Die USA hatten zuvor eine Seeblockade für Schiffe verhängt, die aus iranischen Häfen auslaufen oder diese ansteuern. Nach Angaben von Centcom wurden im Zuge der Aktion bereits 25 Schiffe angewiesen, umzudrehen oder in ihre iranischen Häfen zurückzukehren.

Die weiteren Details dazu: Trump zufolge steht die "Touska" wegen illegaler Aktivitäten auf der Sanktionsliste der USA. Aktuell werde geprüft, was sich an Bord befinde. Die Lage rund um die Straße von Hormus ist weiterhin äußerst angespannt.

Iran hatte am Samstag seine Öffnung der Meerenge nach nur einem Tag wieder rückgängig gemacht. Die iranische Armeeführung begründete dies mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen. Durch die Straße von Hormus verläuft normalerweise ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgaslieferungen.

Folgendes ist außerdem wichtig zu wissen: Nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran Ende Februar hatte Teheran die Meerenge weitestgehend für die internationale Schifffahrt gesperrt. Die Blockade hat weltweit die Preise für Öl und Flüssiggas in die Höhe getrieben. Iran erteilt neuer Verhandlungsrunde eine AbsageDer Angriff auf das iranische Frachtschiff ereignete sich kurz vor dem Auslaufen der zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und Iran, die am Mittwoch endet.

Trump kündigte am Sonntag an, dass US-Unterhändler zu weiteren Verhandlungen nach Pakistan kämen. Iran erteilte einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA jedoch vorerst eine Absage. "Es gibt derzeit keine Pläne, an der nächsten Runde der Gespräche zwischen dem Iran und den USA teilzunehmen", berichtete der staatliche TV-Sender Irib unter Berufung auf iranische Quellen.

Dabei ist besonders hervorzuheben: Eine erste Verhandlungsrunde unter Vermittlung Pakistans war vor einer Woche ergebnislos geblieben. Das Erste | tagesthemen | 19.04.2026 | 22:15 UhrDas Erste | tagesschau | 20.04.2026 | 01:41 Uhr

Politische Analysten sehen in dieser Entwicklung einen wichtigen Wendepunkt. Die Debatte darüber dürfte in den kommenden Wochen an Intensität gewinnen.

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