Ein Toter und viele Verletzte in Kuwait – Erneut gibt es wichtige Entwicklungen in der deutschen Politik.
Nach einem iranischen Drohnenangriff am Flughafen Kuwait melden die Behörden 63 Verletzte und einen Toten.
Ein Terminal sei schwer beschädigt worden. Iran bezeichnet die Attacke als Reaktion auf US-Angriffe.Bei einem iranischen Angriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait sind Behörden zufolge 63 Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten seien Reisende, Mitarbeiter des Flughafens und andere Zivilisten, erklärte ein Sprecher des kuwaitischen Gesundheitsministeriums.
Sie seien teilweise mit "schweren Verletzungen, darunter Kopfverletzungen, Hirnblutungen, Amputationen und Verletzungen infolge von Explosionen" in Krankenhäuser gebracht worden. Sieben der Verletzten seien bisher notoperiert worden. Kuwaits Außenministerium zufolge ist außerdem ein Mensch bei dem Angriff ums Leben gekommen.
Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: Erhebliche Schäden an einem PassagierterminalDie Armee des Golfstaates hatte zuvor auf X erklärt, dass Drohnen "im Rahmen einer iranischen Aggression" das Passagierterminal T1 des Flughafens getroffen hätten. Es habe "erhebliche materielle Schäden" gegeben.Die Angriffe haben auch Schäden an diplomatische Vertretungen verursacht, wie das Außenministerium bekannt gab. Es kündigte an, dass die Streitkräfte bereit seien, "jegliche Schritte" zu unternehmen, um die Sicherheit und Stabilität des Golfstaats zu schützen.Flugbetrieb teilweise wieder aufgenommenNach dem iranischen Angriff hatte die Behörde für zivile Luftfahrt mitgeteilt, dass alle für heute geplanten Flüge ausgesetzt oder an andere Flughäfen umgeleitet worden seien.
Am Flughafen Kuwait sei ein Notfallplan aktiviert worden. Inzwischen ist der Betrieb am Flughafen teilweise wieder aufgenommen, so die Luftfahrtbehörde - zunächst allerdings nur von Terminal 4. Der Flughafen werde "sehr bald" wieder öffnen, sagte der Vorsitzende der staatlichen Fluggesellschaft Kuwait Airways, Abdelmohsen al-Fakan, gegenüber einem katarischen Fernsehsender.
Dabei ist besonders hervorzuheben: Der internationale Flughafen in Kuwait-Stadt war im Verlauf des Iran-Krieges mehrfach angegriffen worden. Erst am Montag hatte er den Betrieb vollständig wieder aufgenommen.Revolutionsgarde bekennen sich zu AngriffDie iranische Revolutionsgarde reklamierten die Angriffe auf Kuwait für sich - ebenso wie weitere nächtliche Attacken auf den Golfstaat Bahrain. Diese seien als Reaktion auf US-Angriffe auf einen iranischen Öltanker und die Insel Keschm ausgeführt worden.
Die beiden Staaten am Persischen Golf beherbergen wichtige US-Militärstützpunkte.Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht Angriffe Irans auf verschiedene Ziele in der Golfregion abgewehrt. Mehrere ballistische Raketen und Drohnen seien abgefangen worden, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (CENTCOM) auf der Plattform X mit. "Es wurde kein US-Personal verletzt", hieß es.Nach den Angriffen hat ein ranghoher Diplomat aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die arabischen Golfstaaten zu einer geschlossenen Haltung gegenüber Iran aufgerufen.
Die weiteren Details dazu: Es brauche "eine feste, einheitliche und geschlossene Golf-Position", schrieb Anwar Gargasch auf der Plattform X. "Diese Aggression richtet sich nicht gegen einen bestimmten Staat, sondern gegen uns alle."NDR Info | Nachrichten | 03.06.2026 | 09:45 Uhr
Die politischen Entwicklungen in diesem Bereich werden von Experten und Beobachtern aufmerksam verfolgt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Tagen und Wochen weiterentwickeln wird.
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