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++ Merz vermisst Strategie der USA in Iran ++
Politik 27. April 2026 8 Min.

++ Merz vermisst Strategie der USA in Iran ++

++ Merz vermisst Strategie der USA in Iran ++ – Erneut gibt es wichtige Entwicklungen in der deutschen Politik.

Laut Bundeskanzler Merz haben die USA keine Strategie im Iran-Krieg und werden gedemütigt.

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat einer von Merz in Aussicht gestellten Lockerung der Iran-Sanktionen eine Absage erteilt.Merz vermisst Strategie der USA in IranVon der Leyen gegen Lockerung der Iran-SanktionenAraghtschi: USA für Scheitern der Verhandlungen verantwortlichIran will offenbar Straße von Hormus öffnenLibanon meldet 14 Tote bei israelischen AngriffenMedienbericht: Iran legt neuen Vorschlag vor13:04 Uhr - Merz: USA werden gedemütigt Die iranische Führung ist nach Ansicht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dabei, die USA im Iran-Krieg zu "demütigen". "Die Amerikaner haben offensichtlich keine Strategie", sagte Merz am Carolus-Magnus-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Marsberg. "Ich erkenne im Augenblick nicht, welchen strategischen Exit die Amerikaner jetzt wählen, zumal die Iraner offensichtlich sehr geschickt verhandeln - oder eben sehr geschickt nicht verhandeln." Da werde "eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung, vor allem durch diese sogenannten Revolutionsgarden".

Deutsche und Europäer seien beim Beginn der Angriffe der USA und Israels auf Iran nicht gefragt worden, bekräftigte Merz. Er habe US-Präsident Donald Trump mittlerweile zweimal seine Skepsis direkt gesagt. Der Krieg gegen Iran sei unüberlegt gewesen.

Folgendes ist außerdem wichtig zu wissen: 12:53 Uhr - Umfrage: Große Skepsis gegenüber Iran-KriegDie Deutschen blicken einer Umfrage zufolge mit großer Skepsis auf den Krieg zwischen den USA, Israel und Iran. Laut einer Erhebung des Leibniz-Instituts für Globale und Regionale Studien in Hamburg halten 71 Prozent der Befragten den militärischen Angriff für ungerechtfertigt und völkerrechtswidrig. Nur 28 Prozent sehen darin eine legitime präventive Maßnahme.

Zugleich erwarten 77 Prozent einen langwierigen Konflikt, der sich über Monate oder Jahre hinziehen könnte. Jeweils 69 Prozent befürworten eine Verurteilung des Angriffs auf Iran durch den UN-Sicherheitsrat sowie einen vollständigen Stopp von Waffenlieferungen in den Nahen Osten. Drei Viertel der Befragten befürchten steigende Inflation, 65 Prozent höhere Benzinpreise und 70 Prozent nachhaltige Störungen des Welthandels.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Die Ergebnisse basieren auf einer Ende März durchgeführten Online-Befragung von 2.492 Personen und sind annähernd repräsentativ. 12:08 Uhr - Von der Leyen gegen Lockerung der Iran-SanktionenEU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht sich gegen die Aufhebung von europäischen Sanktionen gegen Iran aus. "Wir sind der Meinung, dass eine Aufhebung der Sanktionen verfrüht wäre", sagte sie bei der CDU/CSU-Fraktionsklausur in Berlin.

"Es gibt einen Grund, warum die Sanktionen gegen den Iran verhängt wurden, und dieser Grund ist das Verhalten des Regimes gegenüber der eigenen Bevölkerung", sagte sie. Es müsse zunächst Veränderungen in Iran geben. Kanzler Friedrich Merz hatte im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg angeboten, dass die EU Sanktionen aufheben könnte, dies aber an klare Kriterien geknüpft.

Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: 11:48 Uhr - Hisbollah lehnt direkte Verhandlungen mit Israel abDie vom Iran unterstützte Terrorm iliz Hisbollah lehnt direkte Verhandlungen mit Israel nach Worten ihres Generalsekretärs Naim Kassim weiterhin ab. Die Organisation werde weiter "defensiven Widerstand" gegen Angriffe Israels leisten, teilte Kassim mit. Die Miliz werde ihre Waffen auch nicht abgeben, weil diese nötig seien, um sich gegen Israel zu verteidigen.

11:45 Uhr - Wadephul: UN müssen Verantwortung übernehmenAußenminister Johann Wadephul fordert die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats auf, im Iran-Krieg ihrer Rolle im mächtigsten Gremium der Weltorganisation gerecht zu werden. "Wenn der Sicherheitsrat jetzt Verantwortung übernimmt, stärkt er damit auch die internationale Ordnung", sagte der CDU-Politiker vor der Abreise zu einem Besuch bei den Vereinten Nationen in New York. Die UN müssten zur Lösung von Fragen von Frieden und Sicherheit "zum Dreh- und Angelpunkt der aktuellen Krisendiplomatie werden".

Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: Dennoch erlebe man "immer wieder, wie viel zu oft Einzelne mit ihren widerstreitenden Interessen den UN-Sicherheitsrat blockieren", kritisierte Wadephul. 11:31 Uhr - Araghtschi: USA für Scheitern der Verhandlungen verantwortlichIrans Außenminister Abbas Araghtschi hat die USA für das Scheitern der bisherigen Friedensverhandlungen in Pakistan verantwortlich gemacht. Wegen "überzogener Forderungen" der US-Seite hätten die Gespräche ihre Ziele nicht erreicht, sagte Araghtschi laut dem iranischen Staatsfernsehen bei einem Besuch in St.

Petersburg, wo er mit Kreml-Chef Wladimir Putin zusammenkommen sollte. Eine erste US-iranische Verhandlungsrunde war vor zwei Wochen ohne Ergebnis geblieben, eine zweite Runde kam bislang nicht zustande. 10:00 Uhr - Teheran bietet offenbar Ende der Hormus-Blockade anIran hat den USA nach Angaben von Regierungsvertretern nahöstlicher Staaten die Öffnung der blockierten Meerenge angeboten.

Was das konkret bedeutet: Das iranische Atomprogramm werde in dem Vorschlag dagegen nicht angesprochen, teilten zwei Regierungsvertreter aus der Region mit. Vielmehr fordere der Iran, dass die USA im Gegenzug für die Öffnung der Straße von Hormus ihre Blockade iranischer Häfen aufgeben.Zuvor hatte das Nachrichtenportal Axios über den iranischen Vorschlag berichtet. Pakistan habe ihn an die USA übermittelt.

Präsident Trump verlangt jedoch, dass das iranische Atomprogramm Teil eines Vertrages wird, in dessen Rahmen auch die Straße von Hormus geöffnet werden solle.10:00 Uhr - Araghtschi: Iran will sich mit Russland abstimmenDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi will während seiner Gespräche in Russland die Folgen des Krieges der USA und Israels gegen sein Land klären. Der Iran wolle sich mit Russland abstimmen, sagte Araghtschi in einem heute veröffentlichten Interview der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna. "Es ist eine gute Gelegenheit für uns, uns mit unseren russischen Freunden über die Entwicklungen zu beraten, die in dieser Zeit im Zusammenhang mit dem Krieg eingetreten sind und was jetzt geschieht", sagte er.

Dabei ist besonders hervorzuheben: Araghtschi warf den USA vor, "überzogene Forderungen" zu stellen. Das Vorgehen der Amerikaner habe die in Pakistan geplante Gesprächsrunde verzögert.08:10 Uhr - Iran-Krieg drückt VerbraucherstimmungDer Iran-Krieg und die Angst vor steigenden Preisen drücken die Verbraucherstimmung in Deutschland erneut deutlich. Der Indikator für das Konsumklima für Mai sinkt um 5,2 auf minus 33,3 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit Februar 2023, wie die Marktforscher vom Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) mitteilten.

Die Konsumenten blickten skeptischer auf ihre künftige Finanzlage und die allgemeine Konjunktur. Zudem fiel die Anschaffungsneigung, also die Bereitschaft zu größeren Einkäufen von Autos oder Möbeln, auf ein Zwei-Jahres-Tief. 05:19 Uhr - Medienbericht: Neuer Vorschlag von IranIran hat den USA einem Medienbericht zufolge offenbar einen neuen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus und zur Beendigung des Krieges gemacht.

Die weiteren Details dazu: Der Plan sei bereits über pakistanische Vermittler übermittelt worden, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter und zwei weitere Insider. Demnach soll zunächst die Seeblockade aufgehoben werden. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm würden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

04:56 Uhr - Irans Außenminister in Moskau eingetroffenDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist iranischen Medienberichten zufolge in Russland eingetroffen. Dort wird er Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin führen.03:26 Uhr - Libanon meldet 14 Tote durch israelische AngriffeBei israelischen Angriffen sind laut dem libanesischen Gesundheitsministerium 14 Menschen getötet worden. Unter den Toten sind nach Angaben aus Beirut zwei Kinder und zwei Frauen.

Die Hintergründe im Detail: Zudem seien 37 Menschen verletzt worden. Damit stieg die Zahl der Todesopfer bei israelischen Angriffen im Libanon seit Beginn der Waffenruhe auf mindestens 36, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf der Grundlage von Zahlen des libanesischen Gesundheitsministeriums ergab. Unabhängig überprüfen lassen sich die Zahlen derzeit nicht.03:26 Uhr - Israelischer Soldat im Südlibanon getötetDie pro-iranische Terror-Miliz Hisbollah teilte mit, ihre Kämpfer hätten am Sonntag im Südlibanon israelische Soldaten angegriffen.

Dabei habe es mehrere Tote gegeben. Nach israelischen Militärangaben wurden bei einem Hisbollah-Angriff mit einer Drohne im Südlibanon ein israelischer Soldat getötet und sechs weitere verletzt. Drei weitere aus dem Libanon angreifende Drohnen seien abgefangen worden, bevor sie auf israelisches Gebiet vordringen konnten.

Darüber hinaus wurde bekannt: Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben derzeit nicht.03:21 Uhr - Iranischer Außenminister fliegt nach RusslandIn den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Krieges wird der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammentreffen. Das Gespräch finde in St. Petersburg statt, schrieb der iranische Botschafter in Moskau, Kasem Dschalali, im Onlinedienst X.

Das Ziel sei, "die Interessen des Landes voranzubringen". "Unter Bedrohungen von Außen" werde Araghtschi mit Putin beraten, schrieb Dschalali. Zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur Isna den Botschafter mit den Worten zitiert, Araghtschi werde Putin am Montag "während seines Besuchs in Moskau" treffen.

Darüber hinaus wurde bekannt: Bei seinen Gesprächen mit russischen Regierungsvertretern gehe es um "den Stand der Verhandlungen, die Waffenruhe und damit zusammenhängende Entwicklungen". 03:19 Uhr - Liveblog vom Sonntag zum NachlesenDer iranische Außenminister Araghtschi wird morgen zu Gesprächen mit Putin in Moskau erwartet. Bei gegenseitigen Angriffen Israels und der Hisbollah-Miliz hat es nach libanesischen Angaben mehrere Tote gegeben.tagesschau24 | Nachrichten | 27.04.2026 | 09:00 UhrDas Erste | Nachrichten | 27.04.2026 | 01:58 UhrNDR Info | Nachrichten | 27.04.2026 | 03:40 Uhr

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