Pakistan und USA bereit - Iran auch? – Die politische Lage in Deutschland bleibt weiterhin spannend.
Eine US-Delegation soll heute in Pakistan ankommen, um über ein Ende des Iran-Kriegs zu verhandeln.
Doch Iran zögert. Der US-Angriff auf ein iranisches Handelsschiff lässt Teheran zweifeln. Bei einem Streitpunkt könnte es nun Bewegung geben.Am Mittwoch läuft eine zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg aus.
Wie geht es dann weiter? Die jüngsten Entwicklungen deuten nicht auf Entspannung hin - im Gegenteil. Die USA haben einen iranischen Frachter unter ihre Kontrolle gebracht, Iran scheint derzeit nicht zu neuen Friedensgesprächen bereit.Sollte es jedoch eine neue Verhandlungsrunde geben, steht Pakistan als Vermittler bereit.
Die Hintergründe im Detail: In der Hauptstadt Islamabad sind Soldaten an Kontrollpunkten stationiert und Touristenattraktionen geschlossen. Große Hotels wurden angewiesen, Buchungen zu stornieren und ihre Räumlichkeiten freizuhalten. US-Delegation offenbar im AnflugWie US-Präsident Donald Trump gegenüber der New York Post erklärte, ist Vizepräsident JD Vance auf dem Weg nach Islamabad.
Der US-Delegation gehören demnach auch der Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner an. Trump sagte der Zeitung außerdem, er sei bereit zu einem Treffen mit den iranischen Anführern, falls es Fortschritte in den Verhandlungen gebe. Seine Ankündigung verknüpfte Trump mit der markigen Drohung, "jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran" zu zerstören, sollte sich Teheran nicht auf die Bedingungen der USA für eine Beendigung des Krieges einlassen.
Was das konkret bedeutet: Iran hat noch nicht über Teilnahme entschiedenIran hat bisher nicht entschieden, ob die Regierung eine Delegation nach Islamabad schickt. Das teilte Außenamtssprecher Ismail Baghai mit. Den USA sei es mit ihren diplomatischen Bemühungen offenbar nicht ernst.
Baghai wies darauf hin, dass Pakistans Armeechef Asim Munir vor wenigen Tagen bei einem Besuch in Teheran einen neuen US-Vorschlag überbracht habe. Dieser werde noch geprüft. Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagte laut Staatsmedien in einem Telefonat mit Pakistans Außenminister Ishaq Dar, die Forderungen Washingtons in den Verhandlungen sowie Drohungen gegen iranische Schiffe und Häfen seien "klare Zeichen" mangelnder Aufrichtigkeit.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Lockert Trump die Blockade?Die US-Blockade der Straße von Hormus war zuletzt ein Streitpunkt bei den Verhandlungen. Bisher beharrte Trump auf der Sperrung. Nun meldet die Nachrichtenagentur Reuters aber, dass die USA Sicherheitskreisen zufolge über ein Ende der Blockade nachdenken.
Auch China äußerte sich zur Lage in Nahost. Ein Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun, sagte in Peking, die Straße von Hormus sei eine internationale Wasserstraße. Die ungehinderte Durchfahrt von Schiffen liege im gemeinsamen Interesse der Staaten der Region und der internationalen Gemeinschaft.
Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: "Wir hoffen, dass alle Beteiligten verantwortungsbewusst handeln, das Waffenruheabkommen einhalten und eine Eskalation der Spannungen oder eine Verschärfung der Konflikte vermeiden."tagesschau24 | Nachrichten | 20.04.2026 | 14:00 Uhr, BR24 | Nachrichten | 20.04.2026 | 13:05 Uhr, BR24 | Nachrichten | 20.04.2026 | 06:34 Uhr,
Politische Analysten sehen in dieser Entwicklung einen wichtigen Wendepunkt. Die Debatte darüber dürfte in den kommenden Wochen an Intensität gewinnen.
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