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Uganda schließt Grenze zur Demokratischen Republik Kongo
Politik 27. Mai 2026 2 Min.

Uganda schließt Grenze zur Demokratischen Republik Kongo

Uganda schließt Grenze zur Demokratischen Republik Kongo – Die politische Lage in Deutschland bleibt weiterhin spannend.

Uganda befürchtet, dass sich das Ebolavirus von der Demokratischen Republik Kongo aus weiter verbreiten könnte.

Und schließt die Grenze zum Nachbarland. Von der WHO kommt Kritik Uganda hat wegen des Ebola-Ausbruchs seine Grenze zum Nachbarland Demokratische Republik Kongo geschlossen. Die Maßnahme gelte für vier Wochen, teilte die Regierung mit.

Ausgenommen davon seien lediglich "autorisierte Ebola-Einsatzteams, humanitäre Einsätze, der Transport von Lebensmitteln und Fracht sowie Sicherheitskräfte, die strengen Gesundheitskontrollen und Überwachungsabläufen unterliegen", sagte die Staatssekretärin Diana Atwine aus dem ugandischen Gesundheitsministerium. Sie kündigte zudem eine 21-tägige Quarantäne für alle Einreisenden aus der DR Kongo an. Uganda hatte in der vergangenen Woche bereits den gesamten öffentlichen Verkehr in die DR Kongo eingestellt.

Was das konkret bedeutet: Die Weltgesundheitsorganisation WHO kritisierte das Vorgehen Ugandas. Grenzschließungen "verlagern den Personen- und Warenverkehr auf inoffizielle Grenzübergänge, die keiner Überwachung unterliegen, und erhöhen somit die Wahrscheinlichkeit einer Krankheitsausbreitung", erklärte die Organisation. Fast 1.000 Ebola-VerdachtsfälleIn der Demokratischen Republik Kongo wurden laut WHO bereits fast 1.000 Ebola-Verdachtsfälle und mindestens 220 Tote registriert, die mutmaßlich an Ebola gestorben sind.

In Uganda waren es sieben Infektionen, ein Mann starb. Der Ebola-Ausbruch war am 15. Mai in der kongolesischen Provinz Ituri gemeldet worden.

Darüber hinaus wurde bekannt: Nach Einschätzung der WHO hatte sich das Virus zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon seit Monaten unentdeckt ausgebreitet. Die WHO rief eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite aus. Die aktuelle Epidemie wird von der seltenen Bundibugyo-Variante verursacht, gegen die es keinen Impfstoff und keine gezielte Therapie gibt.

Die Sterblichkeitsrate bei dieser Ebola-Variante liegt bei etwa 30 bis 50 Prozent.tagesschau24 | Nachrichten | 27.05.2026 | 18:00 Uhr

Politische Analysten sehen in dieser Entwicklung einen wichtigen Wendepunkt. Die Debatte darüber dürfte in den kommenden Wochen an Intensität gewinnen.

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