Tote und Verletzte nach russischem Drohnenangriff – Die politische Lage in Deutschland bleibt weiterhin spannend.
Kurz vor einer von Moskau und Kiew angekündigten Waffenruhe sind bei russischen Angriffen in der Ukraine mehrere Menschen getötet worden.
Die Ukraine griff ihrerseits eine russische Ölraffinerie an.Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach ukrainischen Behördenangaben fünf Menschen getötet worden. In der zentralukrainischen Region Poltawa habe ein russischer Drohnen- und Raketenangriff vier Menschen getötet und 31 verletzt, hieß es am Dienstag von den örtlichen Behörden. Ein Industriebetrieb und Eisenbahninfrastruktur seien beschädigt worden.
In der Region Charkiw wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Mensch getötet. Zwei weitere seien verletzt worden.Feuer nach ukrainischen Angriffen auf russische ÖlraffinerieSeit Beginn seines Angriffs auf die Ukraine vor mehr als vier Jahren fliegt Russland regelmäßig Luftangriffe auf das Nachbarland und insbesondere auf wichtige Infrastruktureinrichtungen. Als Reaktion feuert die Ukraine immer wieder Drohnen auf Russland ab.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Auch auf die jüngsten Angriffe reagierte die Ukraine mit Attacken: Ziel war unter anderem die Ölraffinerie Kirischinefteorgsintes in der Stadt Kirischi in der nordrussischen Ostsee-Region Leningrad, die bereits wiederholt attackiert wurde.Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, bestätigte einen Brand im Industriegebiet der Stadt. Das Feuer sei inzwischen unter Kontrolle, schrieb er auf Telegram. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen.
Die Raffinerie in Kirischi ist die größte im Norden Russlands. Zuletzt hatten die russischen Behörden am 26. März einen Angriff auf die Ölverarbeitungsanlage gemeldet.Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, die Luftabwehr habe in der Nacht insgesamt 289 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört.
Darüber hinaus wurde bekannt: Die Ukraine hat zuletzt ihre Angriffe auf die russische Ölindustrie verstärkt, um die Einnahmequellen der Führung in Moskau zur Finanzierung ihres Angriffskriegs zu schwächen.Kurze Feuerpause angekündigtZuletzt stellten beide Seiten jeweils eine Feuerpause in Aussicht. Das russische Verteidigungsministerium kündigte am Montag an, rund um die Feier zum Gedenken an das Weltkriegsende am 8. Mai die Waffen schweigen lassen zu wollen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte wenig später, die Ukraine wolle ihrerseits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (5. Mai) um Mitternacht eine Waffenruhe beginnen lassen.Nach den neuerlichen Angriffen sprach Selenskyj von "blankem Zynismus". "Russland könnte den Beschuss jederzeit einstellen und würde damit den Krieg und unsere Reaktionen beenden", erklärt Selenskyj auf der Kurznachrichtenplattform X.
Dabei ist besonders hervorzuheben: Um Frieden zu erreichen, seien konkrete Schritte nötig.BR24 | Nachrichten | 05.05.2026 | 06:08 UhrMDR aktuell - Das Nachrichtenradio | Nachrichten | 05.05.2026 | 09:30 UhrRBB24 Inforadio | Nachrichten | 05.05.2026 | 09:43 Uhrtagesschau24 | Nachrichten | 05.05.2026 | 10:00 Uhr
Politische Analysten sehen in dieser Entwicklung einen wichtigen Wendepunkt. Die Debatte darüber dürfte in den kommenden Wochen an Intensität gewinnen.
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