Feuer, Tote und massive Zerstörung – Erneut gibt es wichtige Entwicklungen in der deutschen Politik.
Bei einem der schwersten Angriffe hat Russland Hunderte Drohnen und Raketen auf Kiew abgefeuert.
Es gab Tote und viele Verletzte. Auch das historische Zentrum wurde getroffen.Von Florian Kellermann, ARD KiewDie ukrainische Luftwaffe sprach von rund 600 Langstreckendrohnen und 90 Raketen, die Russland in der Nacht auf die Ukraine abgeschossen habe. Damit wäre der Angriff - gerade hinsichtlich der Anzahl an Raketen - einer der bisher schwersten.Im Fokus stand die Hauptstadt Kiew - auch das historische Zentrum.
Im Stadtteil Petschersk, zu dem das Regierungsviertel gehört, habe es einen Einschlag in einem 20-stöckigen Wohngebäude gegeben, teilte die Stadtverwaltung mit."Viele Verletzte und auch Tote"Bürgermeister Vitali Klitschko veröffentlichte ein Video, in dem er sich vor verschiedenen schwer beschädigten Wohn- und Geschäftsgebäuden zeigte. "Einige hundert Flugobjekte sind allein auf Kiew geflogen: ballistische Raketen, Marschflugkörper, Drohnen." Es gebe viele Verletzte und auch Tote. Viele Gebäude seien beschädigt.
Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: Im Stadtteil Schewtschenkewskij sei der Eingang zu einem Schutzraum verschüttet, in dem sich Menschen befänden, sagte Klitschko.Auch das zentral gelegene ARD-Studio in Kiew wurde erheblich beschädigt, mutmaßlich durch eine Druckwelle, die Fenster bersten und nicht tragende Konstruktionselemente einstürzen ließ. Auch tragende Wände könnten beschädigt sein.Mittelstreckenrakete Oreschnik abgefeuertEin großes Feuer brach in einem Einkaufszentrum mit angrenzendem Markt an der Metrostation Lukyaniwska aus. Die U-Bahn-Station, in der viele Menschen bei Luftalarm Schutz suchen, ist bis auf Weiteres nicht benutzbar.
Nach ukrainischen Angaben setzte in der Nacht auch eine Mittelstreckenrakete vom Typ "Oreschnik" ein - zum dritten Mal während des Kriegs. Ein Video von einem Angriff auf die Stadt Bila Zerkwa südlich von Kiew, das im Internet verbreitet wurde, soll den Einsatz zeigen.Selenskyj fordert mehr FlugabwehrDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, es sei wichtig, dass das für Russland nicht ohne Folgen bleibe. "Jeder auf der Welt, der nicht schweigt, der der Ukraine hilft, ist ein Lebensretter.
Die weiteren Details dazu: Wir müssen weiter daran arbeiten, dass die Ukraine über Flugabwehr verfügt, vor allem gegen ballistische Raketen." Russland als Nachbarn zu haben, bedeute eine ständige Gefahr.Ballistische Raketen kann die Ukraine bisher nur mit dem US-System "Patriot" abwehren. Diese sind aber teuer und weltweit Mangelware.Das Erste | tagesschau | 24.05.2026 | 12:30
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