USA greifen Radarstellungen in Iran an – Erneut gibt es wichtige Entwicklungen in der deutschen Politik.
Eigentlich gilt eine Waffenruhe zwischen den USA und Iran, doch nun gibt es wieder neue Angriffe.
Die USA bombardieren iranische Radarstellungen, Kuwait und Bahrain melden feindliche Angriffe. In der Golfregion ist es trotz einer vereinbarten Waffenruhe wieder zu Angriffen gekommen. Das US-Militär griff nach eigenen Angaben iranische Radarstellungen an.
Zuvor habe es vier vom Iran gestartete Drohnen über der Straße von Hormus abgeschossen. Die Kampfdrohnen hätten eine Bedrohung für die Schifffahrt in der wichtigen Meerenge dargestellt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit.Die Radarstellungen auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus und in der Stadt Goruk seien angriffen worden, um sich gegen weitere Angriffe zu schützen, teilte das Militär mit. Es habe sich um "Selbstverteidigung" gehandelt.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Iran feuert Raketen auf Kuwait und BahrainNach US-Angaben feuerte Iran sieben ballistische Raketen auf Kuwait und Bahrain. Sechs der Raketen seien abgefangen worden, die siebte habe ihr Ziel nicht erreicht, teilt das US-Militär mit. Die iranische Revolutionsgarde sprachen von Angriffen auf US-Stützpunkte.
Sie seien eine Vergeltung für US-Attacken auf iranische Stellungen im Golf. Das US-Militär erklärte, iranische Behauptungen, in Bahrain das Hauptquartier der US-Marine im Nahen Osten beschädigt zu haben, seien falsch. Die Angaben beider Kriegsparteien ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Die weiteren Details dazu: Die kuwaitische Luftabwehr hat nach Angaben der staatliche Nachrichtenagentur KUNA am Samstag Raketen- und Drohnenangriffe abgewehrt. Der Generalstab betonte, dass alle zu hörenden Explosionen auf Abfangmanöver der Luftabwehr zurückzuführen seien. Iran hatte den ölreichen Staat nach Angaben aus Kuwait zuletzt mehrfach angegriffen.
Erst am Mittwoch hatte eine Drohne den internationalen Flughafen getroffen.US-Präsident Donald Trump zeigte sich unterdessen weiter zuversichtlich. Die Lage mit Iran scheine recht gut zu laufen, sagte er vor Reportern. Dem US-Sender NBC sagte er, die meisten iranischen Anlagen zur Herstellung von Drohnen und Raketen seien zwar zerstört worden, die Iraner hätten aber immer noch Zugang zu "einigen Raketen und Drohnen".
Folgendes ist außerdem wichtig zu wissen: Trump: Iraner haben noch eine Menge Raketen Trump sagte laut vorab veröffentlichten Auszügen aus der Sendung "Meet the Press", die Iraner hätten vielleicht noch 21 oder 22 Prozent ihrer Raketen. Das sei zwar eine Menge, aber es sei nicht mehr das, was es mal gewesen sei. Eigentlich gilt seit fast zwei Monaten eine Waffenruhe in dem Krieg, der am 28.
Februar mit Angriffen der USA und Israels gegen Iran begonnen hatte. Jedoch kam es zuletzt immer wieder zu vereinzelten gegenseitigen Angriffen der Kriegsparteien. Die USA und Iran führen derzeit indirekte Verhandlungen über eine Zwischenlösung, um den Krieg zu beenden.
Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: Spätere Verhandlungen sollen dann auch das iranische Atomprogramm umfassen. Das Erste | tagesschau | 06.06.2026 • 04:40 UhrNDR Info | Nachrichten | 06.06.2026 | 05:30 Uhr
Die politischen Entwicklungen in diesem Bereich werden von Experten und Beobachtern aufmerksam verfolgt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Tagen und Wochen weiterentwickeln wird.
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