++ Omanische Behörden retten Seeleute von brennendem Tanker ++ – Die politische Lage in Deutschland bleibt weiterhin spannend.
24 indische Seeleute sind mit Hubschraubern von einem brennenden Tanker vor der Küste Omans gerettet worden.
Bei israelischen Luftangriffen sind im Libanon Schäden an einer UNESCO-Welterbestätte entstanden.Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:Indische Seeleute von brennendem Tanker vor Oman gerettetIran erklärt Angriffe auf Israel vorerst für beendet Trump: Iran und Israel müssen Angriffe sofort stoppen Israel meldet weitere Raketenangriffe aus IranIsrael: Rakete aus dem Jemen abgefeuertFlughäfen in Iran stellen Betrieb ein17:25 Uhr - Wadephul begrüßt Irans Erklärung zur Einstellung der KämpfeAußenminister Johann Wadephul hat die iranische Ankündigung zu einem Ende der Angriffe auf Israel begrüßt. "Die heutige Erklärung Irans, die Angriffe seien beendet, kann ein richtiger Schritt sein. Wir werden jetzt genau beobachten, wie belastbar die Äußerung ist", sagte der CDU-Politiker.
Zugleich forderte er die Führung in Teheran auf, ihren Einfluss auf die Hisbollah-Miliz im Libanon zu verstärken, um ein Ende von deren Angriffen auf Israel zu erreichen. Man appelliere "an alle Beteiligten, ein Wiederaufflammen der kriegerischen Auseinandersetzung zu vermeiden". Die iranische Militärführung hatte zuvor ihre Angriffe gegen Israel für beendet erklärt.
Dabei ist besonders hervorzuheben: Ein israelischer Regierungsvertreter sagte dem Nachrichtenportal „ynet“ später, Israel werde die Angriffe auf Wunsch von US-Präsident Donald Trump einstellen. 17:20 Uhr - 24 indische Seeleute von brennendem Tanker vor Oman gerettetOmanische Behörden haben nach offiziellen Angaben 24 indische Seeleute mit Hubschraubern von einem brennenden Tanker vor der Küste gerettet. Alle Seeleute seien in Sicherheit gebracht worden, sagte ein Vertreter des indischen Marineministeriums.
Wodurch das Feuer ausgelöst wurde, ist unklar. Auch zum Ausmaß des Schadens gibt es keine Angaben. Zwischen dem Golf von Oman und dem Persischen Golf befindet sich die Straße von Hormus.
Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: Iran blockiert die insbesondere für den Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige Meerenge seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar weitestgehend. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen. Immer wieder wurden in der Region Schiffe angegriffen.
16:40 Uhr - Schäden an UNESCO-Welterbestätte im Libanon nach Angriff Israels Bei israelischen Luftangriffen auf die Küstenstadt Tyrus im Südlibanon sind nach Angaben des libanesischen Kulturministeriums direkte Schäden an einer UNESCO-Welterbestätte entstanden. Ein israelischer Luftangriff vom Sonntag habe die unmittelbare Umgebung einer der archäologischen Stätten in Tyrus getroffen, teilte das Ministerium mit. Dabei seien direkte Schäden am Eingang der Anlage und an den Verwaltungsgebäuden entstanden.
Folgendes ist außerdem wichtig zu wissen: Auch archäologische Elemente wie antike Säulen und Kapitelle seien beschädigt worden. Das genaue Ausmaß der Schäden könne wegen der anhaltenden Sicherheitslage noch nicht vollständig ermittelt werden. Bereits jetzt sei jedoch bestätigt, dass archäologische Strukturen der Welterbestätte betroffen seien und eine umfassende Schadensbewertung vor Ort erforderlich werde, sobald dies möglich sei.
Die antike Stadt Tyrus gehört seit 1984 zum UNESCO-Welterbe.15:43 Uhr - Kreise: USA sicherten Iran Einstellung israelischer Angriffe zuDie USA haben Iran nach Informationen der Nachrichtenagentur AP zugesichert, dass Israel nicht weiter angreifen werde, wenn auch Teheran seine Raketenattacken einstelle. Auch Israel habe dem zugestimmt, erfuhr die AP am Montag von einer mit der Sache vertrauten Person aus der Region, die anonym bleiben wollte. 15:16 Uhr - Iran meldet 15 Verletzte nach AngriffenBei den jüngsten Angriffen auf Iran sind nach iranischen Angaben bislang 15 Menschen verletzt worden.
Die Hintergründe im Detail: Eine der verletzten Personen sei derzeit noch im Krankenhaus, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Rettungsdienste des Landes. Es gebe bislang keine Toten infolge der Angriffe. 14 der Verletzten stammten demnach aus der für die iranische Petrochemie wichtigen Provinz Chusestan am nördlichen Ende des Persischen Golfes.
Einer der Verletzten stamme den Angaben zufolge aus der Hauptstadt Teheran. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. 15:16 Uhr - US-Botschafter: USA wollen keine Ausweitung von Krieg im LibanonDie Regierung von US-Präsident Donald Trump will nach Angaben ihres Botschafters im Libanon keine Ausweitung des Kriegs zwischen Israel und der militanten Hisbollah.
Darüber hinaus wurde bekannt: US-Botschafter Michel Issa deutete am Montag Meinungsverschiedenheiten zwischen Trump und dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu wegen des Libanons an. Der israelische Luftangriff auf die südliche Vorortgegend von Beirut vom Sonntag und der iranische Raketenangriff auf Israel seien eine "politische Botschaft", sagte er nach einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun am Montag. 15:05 Uhr - Iran sperrt gesamten Luftraum bis auf weiteresIran hat nach der jüngsten militärischen Eskalation mit Israel seinen gesamten Luftraum gesperrt.
Das Flugverbot gelte bis auf weiteres, hieß es in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Sämtliche Verbindungen an allen iranischen Flughäfen seien gestrichen. Zuvor hatte die iranische Luftfahrtbehörde nur für Teile des Landes ein Flugverbot verhängt.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: 15:14 Uhr - Berichte: Auch Israel will Angriffe in Iran einstellenAuch Israel will nach Medienberichten die Angriffe im Konflikt mit Iran einstellen. Nach Ende einer Sitzung des engeren Ministerkreises um Premier Benjamin Netanjahu sagte demnach ein namentlich nicht genannter ranghoher israelischer Regierungsvertreter: "Auf Wunsch von (US-Präsident Donald) Trump stellen wir die Angriffe auf Iran ein." Er habe den Eindruck, "dass die derzeitige Eskalation hinter uns liegt". Für die Berichte gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.
Der namentlich nicht genannte Repräsentant sagte laut einem Bericht des Nachrichtenportals "ynet", man werde die Angriffe im Libanon jedoch "mit voller Intensität fortsetzen". Sollte die libanesische Hisbollah-Miliz erneut auf den Norden Israels schießen, werde man auch wieder die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angreifen.14:47 Uhr - Hisbollah feuert Raketen auf israelische Soldaten im LibanonDie libanesische Hisbollah-Miliz hat mehrere Raketen auf israelische Soldaten im Süden des Libanon gefeuert. Die israelische Armee teilte mit, es seien drei Geschosse identifiziert worden.
Die weiteren Details dazu: Ein Teil davon sei abgefangen worden, bevor sie auf israelisches Gebiet fliegen konnten. In mehreren Ortschaften im Norden Israels gab es nach Militärangaben Raketenalarm. Den Angaben zufolge wurde niemand verletzt.
Vor den neuen Hisbollah-Angriffen hatten libanesische Medien über israelische Angriffe im Süden des Libanons berichtet. 14:47 Uhr - Schulen in Israel bleiben geschlossenSchulen in Israel werden auch am (morgigen) Dienstag geschlossen bleiben. Das teilte Bildungsminister Joav Kisch am Montag auf der Plattform X mit.
Was das konkret bedeutet: Am Mittwoch solle der Unterricht wieder stattfinden. Dabei sollten Richtlinien gelten, die dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler Zugang zu nahen Schutzunterkünften hätten, kündigte Kisch an. Das israelische Militär hatte am Sonntagabend seine Richtlinien für Zivilisten aktualisiert.
Dabei wurden große Versammlungen begrenzt und der Schulunterricht erstmals seit vorherigen Gefechten mit Iran im April abgesagt. 14:23 Uhr - Libanon: Fast 3.500 Angriffe Israels während WaffenruheIsrael hat den Libanon nach offiziellen libanesischen Angaben seit Verkündung der Waffenruhe im April fast 3.500 Mal angegriffen. Das teilte der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam nach einer Kabinettssitzung in Beirut mit.
Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: Das sei die Zahl der israelischen Verstöße gegen die faktisch kaum wirksame Waffenruhe, die am 17. April in Kraft trat, bis zum vergangenen Sonntag. 14:20 Uhr - Insider: Trump und Netanjahu telefonieren erneutUS-Präsident Donald Trump und der israelische Premier Benjamin Netanjahu haben erneut ein Telefongespräch über einen möglichen Waffenstillstand geführt.
Das erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von einem israelischen Regierungsvertreter. 14:20 Uhr - Irak öffnet Luftraum wieder Der Irak hat seinen vorübergehend geschlossenen Luftraum nach den jüngsten Angriffen im Iran-Krieg früher als erwartet wieder geöffnet. Die aktuelle Lage werde genau beobachtet, teilte die Behörde für zivile Luftfahrt der Staatsagentur INA zufolge mit.
Dabei ist besonders hervorzuheben: Im irakischen Luftraum würde das "höchste Maß an Sicherheit" gelten. Eigentlich wurde im Irak wegen der jüngsten Angriffe eine Sperrung für 72 Stunden verkündet, die bis Mittwochabend gedauert hätte. Die Schließung von Syriens Luftraum wurde dagegen um weitere 12 Stunden verlängert bis 23.00 Uhr am heutigen Abend (22.00 MESZ).
Eigentlich sollte der Flugverkehr in dem arabischen Land schon heute Vormittag wieder anlaufen. 13:29 Uhr - Iran erklärt Angriffe auf Israel vorerst für beendet Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel vorerst für beendet erklärt. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung des Libanons Israel eine "schmerzhafte Antwort" erteilt, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung.
Was das konkret bedeutet: Gewarnt wird jedoch vor härteren Angriffen, sollte Israel seine Attacken im Libanon fortsetzen. Weitere Einzelheiten von unseren Korrespondentinnen Gabriele Dunkel in Istanbul und Sophie von der Tann in Tel Aviv.13:28 Uhr - EU sanktioniert Iraner wegen Bedrohung des SchiffsverkehrsDie Europäische Union verhängt Sanktionen gegen zwei iranische Staatsbürger und eine Einheit der Revolutionsgarde wegen der Bedrohung des freien Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Dies ist das erste Mal, dass die EU ihre neuen Befugnisse zur Bestrafung von Verstößen gegen die Freiheit der Schifffahrt nutzt, wie die Staatengemeinschaft mitteilt.
Betroffen sind das Marinekommando der Revolutionsgarden in der Provinz Hormosgan sowie zwei Funktionäre. Die Aktionen des Iran seien inakzeptabel, erklärt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Durch die Meerenge wird etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Der Iran blockiert die Passage seit Ende Februar nach Angriffen der USA und Israels. 13:06 Uhr - Trump: Verhandlungen im Iran-Krieg gehen weiterUS-Präsident Donald Trump hat nach dem gegenseitigen Beschuss zwischen Israel und Iran bekräftigt, dass Verhandlungen über ein Ende des Konflikts weitergehen sollen. Wenn "Ignoranz oder Dummheit" die Gespräche nicht aufhielten, würden diese fortgesetzt, teilte Trump am Montag auf seiner Plattform Truth Social mit.
Israel und Iran seien beide an einer "sofortigen WAFFENRUHE" interessiert, erklärte er unter Verwendung der für ihn typischen Großbuchstaben. 13:03 Uhr - Bericht: Flugabwehr in Zentraliran aktivIm Zuge der jüngsten Eskalation mit Israel ist in Zentraliran einem Bericht zufolge die Flugabwehr im Einsatz. Feindliche Ziele werden in der Provinz Jasd abgewehrt, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete.
Die Hintergründe im Detail: In den Bergen der Wüstenregion befinden sich mehrere Raketenstützpunkte. Nähere Details waren zunächst nicht bekannt. 12:45 Uhr - Kreise: Israel auf längeren Krieg mit Iran vorbereitet Israels Armee stellt sich erneut auf einen mindestens mehrtägigen Konflikt mit Iran ein.
Sie ist zugleich auch auf einen längeren Krieg vorbereitet, wie es aus israelischen Militärkreisen hieß. Den Angaben zufolge arbeitet das Land mit den USA bei der Abwehr des iranischen Raketenbeschusses zusammen, die Angriffe auf Ziele im Iran führe Israels Armee jedoch alleine aus. 12:44 Uhr - Bundesregierung: Schauen mit Sorge auf neue EskalationDas Bundeswirtschaftsministerium schaut mit Sorge auf die Eskalation im Nahen Osten, stellt aber keine Versorgungsprobleme fest.
Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: "Derzeit liegen uns keine Meldungen für physische Knappheiten in Europa vor. Das wird sich kurzfristig auch nicht ändern", sagt ein Sprecher. "Wir stehen mit den Unternehmen und mit den Verbänden in engem Austausch.
Die Unternehmen melden uns aber derzeit auch keine Engpässe im Bereich Kerosin." 12:41 Uhr - Iran: Angriffe schüren Misstrauen in Verhandlungen mit USA Die iranische Führung bezweifelt, dass Israel seine Gegenangriffe nicht mit den USA abstimmt. Niemand glaube, dass Israel solche Angriffe ohne Koordination mit den Vereinigten Staaten durchführen könne, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai zu Reportern. Das schüre das Misstrauen in den Verhandlungen mit den USA.
Die weiteren Details dazu: 12:31 Uhr - Libanon meldet israelische Angriffe im Süden des LandesParallel zur jüngsten Eskalation mit Iran hat Israel seine Angriffe im benachbarten Libanon nach dortigen Angaben fortgesetzt. Die israelische Luftwaffe habe dort mehrere Orte im Süden bombardiert, berichtete die Staatsagentur NNA. Im Umfeld der Stadt Nabatija seien dabei mindestens vier Menschen getötet worden.
Israel greife die Stadt auch mit Artillerie an. Zudem rückten israelische Bodentruppen mit Maschinengewehren im Süden vor. Auch der Hisbollah-Sender Al-Manar berichtete von neuen israelischen Angriffen auf etwa ein Dutzend Orte im Südlibanon.
Was das konkret bedeutet: Die israelische Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. 11:57 Uhr - Trump: Iran und Israel müssen Angriffe sofort stoppen US-Präsident Donald Trump hat Iran und Israel aufgefordert, die Angriffe sofort einzustellen. "Israel und der Iran müssen unverzüglich aufhören zu 'schießen'", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Mehr fügte er inhaltlich nicht hinzu. Unsere Korrespondentinnen Sophie von der Tann in Tel Aviv und Katharina Willinger in Istanbul über die gegenseitigen Angriffe:11:10 Uhr - Iran: Haifa war Ziel bei AngriffenIran hat bei neuen Angriffen auf Israel nach eigenen Angaben Ziele in Haifa ins Visier genommen. Nach Angriffen auf petrochemische Anlagen im eigenen Land hätte die Revolutionsgarde "ähnliche Anlagen" in der israelischen Küstenstadt angegriffen, teilten die Streitkräfte mit.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang: Eine Stellungnahme von israelischer Seite liegt bisher nicht vor. In der Nacht hatte die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben petrochemische Anlagen an verschiedenen Orten in Iran angegriffen. Iran bestätigte Angriffe auf eine Anlage in der Provinz Chusestan.
10:55 Uhr - Leichte Schäden durch TrümmerteileDie von Iran auf Israel abgeschossenen Raketen sind nach Angaben des israelischen Militärs abgefangen worden. Im Westjordanland seien leichte Schäden durch herabfallende Raketenteile entstanden, hieß es. Das Leben in Israel ist eingeschränkt, wie ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann aus Tel Aviv berichtete.
Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: Schulen blieben geschlossen, zur Arbeit kommen solle nur, wer einen Bunker in der Nähe hat. Der Flughafen von Tel Aviv sei zwar geöffnet, aber es dürften deutlich weniger Menschen dort sein als sonst. 10:47 Uhr - Israel: Verteidigungssysteme in Iran ins Visier genommenIsraels Armee hat eigenen Angaben zufolge den Angriff auf Verteidigungssysteme Irans beendet.
Dutzende Kampfflugzeuge seien dabei im Einsatz gewesen, teilte das israelische Militär mit. Israels Armee habe dabei erst seit Kurzem von Teheran eingesetzte Verteidigungssysteme in zahlreichen Gegenden des Landes zerstört. Im Krieg vor einigen Monaten hatte Israel Militärangaben zufolge die Verteidigungsfähigkeiten des Landes geschwächt.
Die Hintergründe im Detail: Der Iran habe mit dem Einsatz der neuen Systeme versucht, diese Fähigkeiten wiederherzustellen, hieß es in einer Mitteilung der Armee weiter. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. 10:35 Uhr - Iran sieht Verantwortung für Eskalation bei USAAus Sicht Irans tragen die USA die Verantwortung für die jüngsten Kampfhandlungen mit Israel.
Israel würde nicht ohne Rücksprache mit Washington handeln, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei. Er warnte zudem vor einem Scheitern der Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump. Die israelischen Angriffe und die iranischen Gegenangriffe belasteten den "chaotischen diplomatischen Prozess" mit den USA.
Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: Die Entwicklung verstärke das Misstrauen der Regierung in Teheran gegenüber Washington.10:32 Uhr - Explosionsgeräusche in Teheran - Flugabwehr aktivInmitten der militärischen Eskalation zwischen Iran und Israel sind in Teheran Explosionsgeräusche zu hören gewesen. Zudem sei die Flugabwehr der iranischen Hauptstadt aktiviert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Lokale Quellen bestätigten der Nachrichtenagentur dpa die Geräusche der Luftverteidigung.
10:12 Uhr - Israel nimmt Raketenabschussrampen in Iran ins VisierIsrael hat bei seinen Angriffen auf Iran nach eigenen Angaben Abschussrampen für Boden-Luft-Raketen ins Visier genommen. Teheran habe die Vorrichtungen im Land stationiert, um seine Fähigkeiten wiederherzustellen, die zu Beginn des Kriegs der USA und Israels gegen das Land beeinträchtigt wurden, teilte das israelische Militär mit. 09:33 Uhr - Wieder Raketenalarm in IsraelIn Israel gab es nach erneutem Raketenbeschuss aus Iran am Vormittag wieder Alarm.
Was das konkret bedeutet: In vielen Orten im Zentrum und im Norden des Landes waren die Einwohner aufgerufen, sich in Schutzräume zu begeben. Inzwischen durften die Menschen diese wieder verlassen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.
09:01 Uhr - Iran: Flughäfen stellen Betrieb ein - Flugabwehr aktivDie Flughäfen in Teheran haben bis auf Weiteres den Betrieb eingestellt. Flüge von den Flughäfen Imam Chomeini International und Mehrabad seien derzeit eingestellt, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine offizielle Stellungnahme. Auch seien Flüge an allen Flughäfen im Westen des Landes eingestellt.
Was das konkret bedeutet: Zudem sei in der westiranischen Stadt Kermanschah die Flugabwehr aktiv, um feindliche Geschosse abzufangen. Der Flughafen der Stadt stelle ebenfalls seinen Betrieb bis auf Weiteres ein, hieß es in einem zusätzlichen Bericht der Agentur. Bei Angriffen auf Ziele in Tabris im Norden des Landes habe es keine Toten oder Verletzten gegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.
Unabhängig überprüfen lassen sich die Berichte nicht. 08:47 Uhr - Huthi kündigen Blockade für Israel im Roten Meer anDer Sprecher der von Iran unterstützten Huthu-Miliz im Jemen, Jahja Sari, hat eine "komplette Blockade" der Seefahrt für Israel im Roten Meer verkündet. Jegliche israelische Bewegungen dort würden als "militärische Ziele" betrachtet.
Was das konkret bedeutet: Damit könnten im Roten Meer erneut auch Handelsschiffe in Gefahr geraten, die nach Einschätzung der Huthi einen Bezug zu Israel haben und etwa israelische Häfen ansteuern.08:15 Uhr - Huthi-Miliz bestätigt Angriff auf IsraelDie von Iran unterstützte, militant-islamistische Huthi-Miliz im Jemen hat bestätigt, Israel angegriffen zu haben. Das israelische Militär hatte zuvor mitgeteilt, dass aus dem Jemen eine Rakete abgefeuert worden sei.Die Huthi-Miliz erklärte weiter, dass Eskalation mit Eskalation beantwortet werde.07:56 Uhr - Iran meldet Angriff auf zwei Militärstützpunkte in IsraelIran hat nach eigenen Angaben bei seinen jüngsten Angriffen auf Israel zwei Militärbasen ins Visier genommen. Die Angriffe zielten auf die Luftwaffenstützpunkte Nevatim in Südisrael und Tel Nof südlich von Tel Aviv, wie die iranische Revolutionsgarde mitteilte.
Sie bezeichnete die Attacken als Vergeltung für die israelischen Raketenangriffe auf mehrere Radaranlagen in Iran. 07:47 Uhr - Miliz im Irak droht mit neuen Angriffen auf US-StützpunkteDie von Iran unterstützte Miliz Kataib Hisbollah im Irak hat mit neuen Angriffen auf US-Militärstützpunkte in der Region gedroht. Sie werde solche Angriffe durchführen, wenn die USA sich direkt an der neuen Eskalation zwischen Iran und Israel beteiligten, teilte die Miliz in der Nacht mit.
Dabei ist besonders hervorzuheben: Die Mitteilung kam nach den jüngsten Raketenangriffen Irans auf Israel. Im Irak sind zahlreiche mächtige Milizen aktiv, die in unterschiedlichem Maß vom benachbarten Iran unterstützt werden. Seit Beginn des Iran-Kriegs haben diese Hunderte Angriffe auf Ziele in der Region für sich beansprucht, darunter auf US-Einrichtungen.07:37 Uhr - Kallas warnt vor "weiterer Eskalation" im Iran-KriegDie EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die jüngsten Kampfhandlungen zwischen Israel und Iran kritisiert.
"Ich denke, die Region braucht keine weitere Eskalation", sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Verteidigungsminister in Nikosia. Stattdessen sollten sich die Kriegsparteien "an den Verhandlungstisch setzen und eine Einigung erzielen", forderte Kallas. 07:18 Uhr - Israel greift petrochemische Anlage im Südwesten des Iran anIsrael hat bei seinen Angriffen auf den Iran nach eigenen Angaben mit seiner Luftwaffe eine Petrochemieanlage im Süden der Islamischen Republik angegriffen.
Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: Mehrere Ziele seien dort attackiert worden. Iran bestätigte den Angriff. Die petrochemische Anlage Karun nahe der südwestlichen Stadt Bandar-e-Mahschahr sei bei einem israelischen Angriff getroffen und beschädigt worden, teilten die Behörden der Provinz Chusestan laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars mit.
07:07 Uhr - Ölpreise steigen wieder deutlichDie Ölpreise sind nach der jüngsten Eskalation zwischen Israel und Iran wieder deutlich gestiegen. So kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August am frühen Montagmorgen rund 97 US-Dollar. Das sind vier Prozent mehr als Ende vergangener Woche.
Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: 07:02 Uhr - Saudi-Arabien gibt Entwarnung für Region nahe RiadSaudi-Arabiens Zivilschutz hat vor möglichen Angriffen nahe der Hauptstadt Riad gewarnt und bald darauf wieder Entwarnung gegeben. Die Gefahr in al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt sei vorüber, teilte der Zivilschutz mit. Kurz zuvor hatte die Behörde eine entsprechende Warnung verschickt und Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu begeben und sich zu Hause etwa von Fenstern fernzuhalten.
Hintergründe zu der bestehenden Gefahr nannte die Behörde nicht. Al-Chardsch liegt südöstlich der Hauptstadt Riad. Hier befindet sich unter anderem der wichtige US-Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan.
Die Hintergründe im Detail: Der Stützpunkt wurde wie die wichtigen Ölfelder im Osten des Landes bereits mehrfach im Iran-Krieg angegriffen. Im Königreich sind jüngsten Berichten zufolge etwa 2.700 US-Soldaten stationiert. 06:30 Uhr - Israel: Iran greift erneut mit Raketen anIn mehreren Gegenden Israels haben nach neuem iranischem Raketenbeschuss am Morgen die Warnsirenen geheult.
Unter anderem im Zentrum und Süden des Landes gab es Raketenalarm. Etliche Menschen mussten erneut Schutz in Bunkern vor dem Angriff suchen. Zuvor hatten sie eine Warnung per Handy erhalten.
Wie aus den aktuellen Berichten hervorgeht: "Die Verteidigungssysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen", teilte das israelische Militär mit. 06:03 Uhr - Israels Militär meldet Rakete aus dem JemenNach Angaben des israelischen Militärs ist eine Rakete aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuert worden. Die Flugabwehrsysteme seien im Einsatz, um die Gefahr abzufangen, teilte das Militär am frühen Morgen auf Telegram mit.
Die Bevölkerung war aufgerufen, Schutzanweisungen zu folgen. Später teilte das Militär mit, dass die Menschen die Bunker wieder verlassen könnten.Im Jemen operiert die von Iran unterstützte militant-islamistische Huthi-Miliz. Sie hatte in der Vergangenheit die "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt.
Die Hintergründe im Detail: Immer wieder wird befürchtet, die Miliz werde sich aus dem Jemen in den Iran-Krieg einmischen.05:56 Uhr - Israels Botschafter in den USA: Israel toleriert Angriff nichtDer israelische Botschafter in den USA, Jechiel Leiter, hat auf X mitgeteilt, Iran habe elf ballistische Raketen auf Israel abgefeuert. "Jede dieser Raketen kann ein ganzes Stadtviertel dem Erdboden gleichmachen und Hunderte Menschen töten. Kein Land der Welt, das etwas auf sich hält, würde einen solchen Angriff dulden, und Israel wird dies ebenfalls nicht tun."Israel greife nun seinerseits iranische Abschussrampen für Boden-Boden-Raketen sowie Infrastruktureinrichtungen an, die nicht zum Energiesektor gehörten.
Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. 04:30 Uhr - Revolutionsgarde meldet Angriffe mit ballistischen RaketenIsrael hat nach Angaben der iranischen Revolutionsgarde Ziele in Iran mit luftgestützten ballistischen Raketen angegriffen. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.
Dabei ist besonders hervorzuheben: Zudem waren in der Nähe der iranischen Stadt Karadsch Insidern zufolge eine Explosion zu hören, wie die Nachrichtenagentur Nournews berichtete. 03:40 Uhr - Israel greift Westen und Zentrum Irans anDie israelische Luftwaffe hat nach Militärangaben militärische Ziele des iranischen Regimes im Westen und Zentrum des Iran angegriffen. Die Angriffe erfolgten wenige Stunden, nachdem Iran als Vergeltung für einen Angriff auf die südlichen Vororte von Beirut zahlreiche Raketen auf israelische Ziele abgefeuert hatte.
03:30 Uhr - Iranische Medien: Explosionen in TeheranIn der iranischen Hauptstadt Teheran sind Explosionen zu hören. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Mehr. 00:30 Uhr - Trump: "Ich habe das Sagen"Der israelische Premier Benjamin Netanjahu wird nach den Worten von US-Präsident Donald Trump ein künftiges Abkommen der USA mit dem Iran akzeptieren müssen.
Dabei ist besonders hervorzuheben: "Er wird keine Wahl haben", zitierte die Zeitung Financial Times den US-Präsidenten aus einem Interview. Trump macht darin deutlich, wer bei den Verhandlungen die Bedingungen diktiert: "Ich habe das Sagen. Ich habe absolut das Sagen.
Er hat nicht das Sagen." Netanjahu müsse sich jedem Deal beugen, den die USA mit der Führung in Teheran aushandeln, berichtete die Zeitung weiter.00:01 Uhr - Israel: Iran greift mit Raketen anIran hat erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe Anfang April Raketen auf Israel abgefeuert. Nach Angaben des israelischen Militärs wurden alle Geschosse der ersten Wellen abgefangen. Im Norden und im Zentrum des Landes sei Luftalarm ausgelöst worden.
Die Hintergründe im Detail: Das Heimatschutzkommando habe eine vorsorgliche Anweisung direkt an Mobiltelefone in den betroffenen Gebieten gesendet. Das Erste | Tagesschau | 08.06.2026 | 15:00 UhrDas Erste | Tagesschau | 08.06.2026 | 14:00 UhrDas Erste | Tagesschau | 08.06.2026 | 12:00 UhrDas Erste | Tagesschau | 08.06.2026 | 10:40 UhrDas Erste | Tagesschau | 08.06.2026 | 09:00 Uhrtagesschau24 | Tagesschau in 100 Sekunden | 08.06.2026 | 04:41 UhrDas Erste | tagesthemen | 07.06.2026 | 22:45 Uhr
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