Schüsse bei Gala in Washington - Trump in Sicherheit – Die politische Lage in Deutschland bleibt weiterhin spannend.
Beim traditionellen Korrespondentendinner in Washington sind Schüsse gefallen.
US-Präsident Trump und weitere Kabinettsmitglieder wurden in Sicherheit gebracht. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. US-Präsident Donald Trump, seine Frau Melania Trump und Mitglieder der US-Regierung mussten während des traditionellen White House Correspondents' Dinner - einer Gala für Korrespondenten des Weißen Hauses - in Sicherheit gebracht werden.
Kurz nachdem die Abendveranstaltung begonnen hatte, fielen vor der Sicherheitsschleuse im Hotel Schüsse.Ein Agent des Secret Service wurde angeschossen, doch seine kugelsichere Weste habe ihn gerettet, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. "Ich habe gerade mit dem Beamten gesprochen, und es geht ihm gut." Videos zeigten chaotische Szenen. Kurz nachdem die Schüsse fielen, ertönten Rufe: "Schüsse gefeuert" und "Runter, runter".
Darüber hinaus wurde bekannt: Gäste suchten in Panik unter Tischen Deckung. Mutmaßlicher Schütze hatte mehrere WaffenTrump veröffentlichte auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social ein Video, das den Vorfall zeigen soll. Darauf ist zu sehen, wie ein Mann an Sicherheitskräften vorbei rennt und dabei offenbar schießt.
Ein Foto, das ebenfalls vom US-Präsidenten veröffentlicht wurde, zeigt, wie der Mann mit Handschellen auf dem Boden des Hotels liegt.Ein 31-jähriger Mann aus Kalifornien sei in Gewahrsam, wie ARD-Korrespondent Samuel Jackisch mitteilte. Der mutmaßliche Schütze hatte Polizeichef Jeffrey W. Carroll zufolge eine Schrotflinte, eine Handfeuerwaffe und mehrere Messer bei sich.
Dabei ist besonders hervorzuheben: Das Motiv des Mannes sei noch unklar, so Jackisch. Trump vermute, dass er das Ziel gewesen sei - doch dafür gebe es noch keine Belege. Allerdings sei davon auszugehen, dass es sich um einen länger geplanten Angriff handele.
Trump geht nach eigenen Worten davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Der Mann sei ein "Möchtegern-Mörder", sagte der Republikaner während der Pressekonferenz etwa zwei Stunden nach dem Vorfall. Am Montag soll der mutmaßliche Schütze einem Gericht vorgeführt werden.Gala mit 2.600 Gästen"Was für ein Abend in D.C.
Ein genauerer Blick auf die Sachlage zeigt: Der Secret Service und die Strafverfolgungsbehörden haben hervorragende Arbeit geleistet", schrieb Trump rund eine Stunde nach dem Vorfall am Samstagabend auf seiner Plattform Truth Social. Insgesamt waren 2.600 Menschen zum traditionellen Dinner der White House Correspondents Association (WHCA) gekommen. Die Veranstalter teilten mit, dass sie die Gala nachholen wollen.Das Erste | Nachrichten | 26.04.2026 | 03:00 Uhr, NDR Info | Nachrichten | 26.04.2026 | 03:50 Uhr, tagesschau24 | Nachrichten | 26.04.2026 | 09:00 Uhr
Politische Analysten sehen in dieser Entwicklung einen wichtigen Wendepunkt. Die Debatte darüber dürfte in den kommenden Wochen an Intensität gewinnen.
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