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Tsunami-Warnung im Norden Japans aufgehoben
Politik 20. April 2026 3 Min.

Tsunami-Warnung im Norden Japans aufgehoben

Tsunami-Warnung im Norden Japans aufgehoben – Die politische Lage in Deutschland bleibt weiterhin spannend.

Vor der Nordostküste Japans hat sich ein Erdbeben der Stärke 7,7 ereignet.

Die Erdstöße waren bis in die Hauptstadt Tokio zu spüren. Eine Tsunami-Warnung wurde mittlerweile aufgehoben, Behörden warnen jedoch vor einem möglichen Großbeben.Ein schweres Erdbeben hat den Norden Japans erschüttert. Es hatte nach Angaben der zuständigen Meteorologiebehörde (JMA) die Stärke 7,7, sein Zentrum lag nordöstlich der Präfektur Iwate im Pazifik etwa zehn Kilometer unter der Meeresoberfläche.

Zunächst war die Stärke des Bebens mit 7,4 und dann mit 7,5 angegeben worden.Die JMA sprach zunächst eine Tsunami-Warnung für die Pazifikküste der Präfekturen Hokkaido, Aomori und Iwate aus und warnte vor Wellen, die bis zu drei Meter hoch werden könnten. Am Abend japanischer Zeit wurde die Tsunami-Warnung dann wieder aufgehoben. Kurz nach dem Beben war im Hafen Kuji der nordöstlichen Präfektur Iwate eine Flutwelle von 80 Zentimetern gemessen worden, wie der Fernsehsender NHK berichtete.

Was das konkret bedeutet: An anderen Orten seien Wellen geringerer Höhe gemessen worden, hieß es. Auch im Hunderte Kilometer entfernten Tokio waren die Erschütterungen zu spüren. Weitere starke Beben möglichLaut einer Anordnung der Behörden in fünf Präfekturen sollten sich etwa 170.000 Menschen in Sicherheit bringen.

Auf der japanischen Skala für Erdbebenauswirkungen lagen die Erdstöße in einem Bereich, bei dem in vielen Fällen unverstärkte Betonwände einstürzen können. Berichte über Schäden oder schwere Verletzungen gab es jedoch zunächst nicht. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Erdbebens hat sich nach Angaben der Meteorologiebehörde JMA erhöht.

Die weiteren Details dazu: Es gebe eine einprozentige Wahrscheinlichkeit, dass es im Verlauf der nächsten Woche zu einem solchen gewaltigen Erdstoß kommen könnte, hieß es in einem Warnhinweis. 182 Gemeinden in sieben Präfekturen seien aufgefordert worden, Katastrophenschutzmaßnahmen zu ergreifen, berichtete der Sender NHK. Betroffen war demnach auch die Region Kanto, in der sich auch der Großraum Tokio befindet.

Ministerpräsidentin Sanae Takaichi mahnte zur Evakuierungsbereitschaft für die kommenden Tage wegen der Gefahr weiterer starker Erdbeben. Keine Unregelmäßigkeiten in AKWsWegen der Erdstöße seien die Verbindungen der Hochgeschwindigkeitszüge in Aomori an der Nordspitze der japanischen Hauptinsel Honshu unterbrochen worden, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Der Sender NHK zeigte Schiffe, die in Erwartung der Flutwellen aus dem Hafen von Hachinohe ausliefen.In der Atomruine Fukushima Daichi sowie in den Atomkraftwerken in den Präfekturen Miyagi sowie Aomori seien keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreiber.

Darüber hinaus wurde bekannt: März 2011 hatten dort starke Beben und ein massiver Tsunami die Atomkatastrophe von Fukushima ausgelöst. Jährlich etwa 1.500 Beben in JapanTsunamis können entstehen, wenn Erdbeben oder Vulkanausbrüche den Meeresboden erschüttern. Im Gegensatz zu normalen oberflächlichen Wellen ist ein Tsunami besonders gefährlich, weil sich die tiefen Wasserschichten in Bewegung setzen.

Zwischen der Beobachtung der durch den Tsunami verursachten Gezeitenänderungen und dem Auftreten der größten Wellen könnten Stunden vergehen. Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat mit seinen 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von etwa 1.500 Erdbeben erschüttert.tagesschau24 | Update | 20.04.2026 | 10:37 Uhr, BR24 | Nachrichten | 20.04.2026 | 11:13 Uhr, tagesschau24 | Nachrichten | 20.04.2026 | 11:00 Uhr

Die politischen Entwicklungen in diesem Bereich werden von Experten und Beobachtern aufmerksam verfolgt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Tagen und Wochen weiterentwickeln wird.

Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema? Schreibt uns gerne! RadioVelbert – immer für euch da.