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"Projekt Korrekt": Verkehrssicherheit zu Fuß und auf dem Rad im Fokus
News 09. April 2026 3 Min.

"Projekt Korrekt": Verkehrssicherheit zu Fuß und auf dem Rad im Fokus

Am Mittwoch, 8. April 2026, haben zahlreiche Einsatzkräfte der Kreispolizeibehörde Mettmann einen Schwerpunkteinsatz zur Verkehrssicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern in den Städten Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein durchgeführt.

Im Rahmen des Konzepts "Projekt Korrekt" war die Polizei in der Zeit von 7:30 bis 14 Uhr aktiv. Unterstützt wurden die Expertinnen und Experten der Direktion Verkehr von Polizistinnen und Polizisten des Streifendiensts sowie von Kräften der Wuppertaler Bereitschaftspolizei.

Die Einsatzkräfte führten zahlreiche konstruktive Präventionsgespräche. In 213 Fällen mussten sie das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmenden ahnden. Hierbei richteten sich 60 Maßnahmen gegen Fußgängerinnen und Fußgänger oder Radfahrende und 62 gegen Kraftfahrzeugführerinnen und -führer. Zusätzlich wurde 85 Verwarngelder ausgesprochen und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen gefertigt.

Ratingen:

In Ratingen stellten die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten 27 Fuß- und Radverstöße fest. Hierbei wurde in 14 Fällen die Verkehrsflächennutzung missachtet. Bei drei Radfahrenden wies das Fahrrad oder Pedelec technische Mängel auf. Bei acht Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurden Fehler beim Abbiegen oder sonstige verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt und geahndet.

Hilden:

14 Fuß- und Radverstöße stellten die Einsatzkräfte in Hilden fest. Auch hier wurde in den meisten Fällen die Verkehrsflächennutzung missachtet. Bei den Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurde in 13 Fällen ein Verwarngeld erhoben (meistens wegen Vorfahrts-/Vorrangregelungen), in vier Fällen musste wegen Ablenkung am Steuer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden.

Langenfeld und Monheim am Rhein:

In Langenfeld und Monheim am Rhein registrierte die Polizei 20 Fuß- und Radverstöße. In Monheim am Rhein stellten die Einsatzkräfte der Wuppertaler Einsatzhundertschaft einen E-Scooter-Fahrer fest, der auf der Opladener Straße unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr. Ihm wurde in der Wache eine Blutprobe entnommen. Gegen den 33-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und der E-Scooter wurde wegen unklaren Eigentumsverhältnissen sichergestellt.

Bei 37 Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurden 19 Verwarngelder (unter anderem wegen Fehlern beim Abbiegen und missachteten Vorfahrtsregelungen) ausgesprochen. In 14 Fällen kam es zu Ordnungswidrigkeitsverfahren, meistens wegen Ablenkung am Steuer.

Bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der Düsseldorfer Straße in Höhe der Wolfhagener Straße waren innerorts von 1.606 Fahrzeugen 91 zu schnell unterwegs. Sechs Fahrerinnen und Fahrer erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, 85 erhielten ein Verwarngeld.

Was ist "Projekt Korrekt"?

"Projekt Korrekt" wurde 2012 initiiert und soll Verkehrsunfälle mit Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern reduzieren. Die sogenannten "schwachen" Verkehrsteilnehmenden haben keine "Knautschzone" und sind deshalb besonders gefährdet, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt zu werden. Bei Fahrradunfällen zählen zu den bekannten Ursachen das Benutzen der falschen oder verbotenen Fahrbahn, das Nichtbeachten des Rechtfahrgebots und unvorsichtiges Einfahren in den Verkehrsraum. Fußgängerinnen und Fußgänger überqueren hingegen oft Fahrbahnen, ohne auf den Verkehr zu achten oder verwenden dafür nicht die vorgesehen Ampeln oder Überwege. Die Ablenkung durch die Nutzung von Handys ist weiterhin eine häufige Unfallursache bei allen Verkehrsteilnehmenden.

Der Schwerpunkt des Projekts sind Kommunen mit erhöhtem Fahrradverkehr.

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